Chinesisch-Deutsche Industriestädteallianz (ISA)

Die Chinesisch-Deutsche Industriestädteallianz (ISA) ist ein innovatives Bündnis von leistungsstarken Industriestandorten und Städten mit industrienahen Dienstleistungen aus China und Deutschland. Ziel ist die effektive, schnelle und direkte Vernetzung von Unternehmen, Branchen und Forschungseinrichtungen. Bilaterale Innovationen und Investitionen werden gefördert.

Die ISA wurde im April 2016 gegründet. Ihr gehören aktuell 20 deutsche Städte aus 8 Bundesländern und 27 chinesische Städte aus 14 Provinzen an.

Die deutschen ISA-Mitgliedsstädte sind: Aachen, Bad Homburg, Bottrop, Chemnitz, Fulda (Region), Göttingen, Hamburg, Hildesheim, Ingolstadt, Kaiserslautern, Köln, Ludwigshafen, Mainz, Nürnberg, Rhein-Kreis Neuss, Region Schwarzwald (Lahr und Freiburg), Städtenetzwerk „Drei gewinnt“ mit Rüsselsheim/Raunheim/Kelsterbach, Solingen, Wuppertal. Dortmund hat Gaststatus bei der ISA.

Die chinesischen ISA-Mitgliedsstädte sind: Foshan, Bao’an (Bezirk der Stadt Shenzen), Baoding, Deyang, Guiyang, Huzhou, Jiangmen, Jiaozuo, Jieyang, Lanzhou, Liuzhou, Luoyang, Maoming, Ma’anshan, Nanchang, Nansha (Bezirk der Stadt Guangzhou), Nanning, Panjin, Shantou, Taizhou, Xiaoshan (Bezirk der Stadt Hangzhou), Weihai, Xuchang, Zhaoqing, Zhuzhou.

Die PKS Kommunikations- und Strategieberatung GmbH in Berlin ist Ansprechpartner für alle Städte, die bereits Mitglied sind, und alle Städte, die sich für eine Mitgliedschaft interessieren. Die PKS GmbH ist mit dem ISA-Sekretariat in Foshan vernetzt, pflegt das Netzwerk zwischen den Mitgliedsstädten und betreut die Öffentlichkeitsarbeit der ISA in Deutschland.

Weitere Informationen finden Sie unter www.isa-portal.de

Kontakt Chinesisch-Deutsche Industriestädteallianz (ISA):
PKS Kommunikations- und Strategieberatung GmbH
Reinhardtstraße 34, 10117 Berlin
E-Mail: isa@pks-gmbh.net
Tel: +49 (30) 25 79 72 – 23
Fax: +49 (30) 25 79 72 – 25

ISA-Newsletter

Juli 2021

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

die starke Binnenwirtschaft und das gute Exportgeschäft haben dafür gesorgt, dass die chinesische Wirtschaft auch im ersten Halbjahr 2021 erfolgreich war. Chinas Wirtschaft ist die Lokomotive, die maßgeblich dazu beiträgt, die Weltwirtschaft in der Corona-Krise aus dem Konjunkturtal zu ziehen.

Die Digitalisierung des verarbeitenden Sektors ist ein wesentliches Ziel des 14. Fünfjahresplans. Vor allem der Maschinenbau in China kann von der Modernisierung traditioneller Branchen profitieren. Diese Schwerpunktsetzung wird auch den im Maschinenbau traditionell starken deutschen Unternehmen große Chancen auf dem chinesischen Markt eröffnen.

Als weiteres Feld der Zusammenarbeit bietet sich die Digitalisierung im Gesundheitswesen an. Die Corona-Krise hat die Notwendigkeit dieser Digitalisierung deutlich gemacht und ihre Dringlichkeit unterstrichen. China ist auf diesem Gebiet schon recht weit. Die deutschen Medizintechnik-Anbieter werden sich auf diese Anforderungen einstellen müssen, was aber zugleich ihre weltweite Wettbewerbsfähigkeit stärken wird. Das chinesische Schriftzeichen für Krise versinnbildlicht dies eindrücklich: Es beinhaltet zwei Silben, die einzeln gelesen Gefahr und Chance bedeuten.

Deutschland und China sind wichtige Handelspartner. Trotz der Pandemie hat der Handel zwischen China und Deutschland weiter zugenommen. Dies ist ein erstaunlicher Erfolg, der nur auf der Grundlage einer Vielzahl gewachsener und vertrauensvoller Geschäftsbeziehungen erreichbar war. 2020 war China zum fünften Mal in Folge Deutschlands größter Handelspartner.

Ein Bündnis von Industriestädten wie die ISA ist ein hervorragendes Instrument, um die wirtschaftlichen Chancen der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit zu nutzen. Die deutsche kommunale Selbstverwaltung einschließlich einer eigenständigen Wirtschaftsförderung ist nach unserer Überzeugung einer der Hauptgründe für den wirtschaftlichen und politischen Erfolg Deutschlands sowie für die im internationalen Vergleich sehr hohe Stabilität unseres Landes.

Starke Unternehmen, die nicht selten als „hidden Champions“ Weltmarktführer auf ihrem Spezialgebiet sind, haben sich in ganz Deutschland angesiedelt. Das ist vor allem ein Verdienst der kommunalen Selbstverwaltung. Räte und Verwaltungen deutscher Städte pflegen einen engen Kontakt zu ihren Unternehmen und sind wichtige Partner, wenn es um B2B-Kontakte geht.
Auch in China haben die Oberbürgermeister und ihre Mitarbeiter, spezielle Zuständigkeiten, Alleinstellungsmerkmale und Ziele. Denn in unserer globalen Wirtschaft gilt: All business is local.

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen die Chancen dieses Städtebündnisses ISA wahrzunehmen.

Mit herzlichen Grüßen

Friedhelm Ost, Staatssekretär a. D.

Ernst Schwanhold Staatsminister a. D.

 

Pilotprojekte der Deutschen Energie-Agentur (dena) als Leuchttürme für energieeffizientes Bauen in China


Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes in Städten ist eine wichtige Grundlage um die Klimaziele, wie sie aktuell die Europäische Union ambitioniert in ihrem „Fit for 55-Plan“ formuliert hat, zu erreichen. Globale Anstren-gungen sind dazu nötig, denn Gebäude sind für 40 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs sowie 50 Prozent des Verbrauchs von natürlichen Ressourcen verantwortlich. Die dena hat dazu bereits einige Projekte auf den Weg gebracht.
Frau Ang Ye ist Team Leader Energy-Efficient Buildings China bei der Deutschen Energie-Agentur (dena) und stand der ISA-Newsletter Redaktion dazu in einem Interview Rede und Antwort.

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Internationale Startups zur Zusammenarbeit gesucht


Das Kooperationsprojekt DOaccelerate der ISA-Mitgliedsstadt Dortmund bringt den Mittelstand in und rund um Dortmund mit internationalen Startups zusammen und bietet den Rahmen für eine intensive einwöchige Zusammenarbeit zur Erarbeitung einer kon-kreten Problemlösung. Ziel ist es, Unter-nehmensherausforderungen und passgenaue Lösungen internationaler Startups zusammen zu bringen.
Bewerbungs-Deadline für die internationalen Startups zur Lösung einer Challenge ist der 15.8.2021.

Hier können Sie sich anmelden: Link

Hier finden Sie weitere Infos zum Projekt: Link

 

Wuppertal: Hidden Champions im Dialog mit China


Per Live-Stream lieferten Unternehmen aus Wuppertal und China, die seit Jahren im Land der Mitte aktiv sind, Einblicke in Geschäfts-modelle und Managementprozesse.
Oberbürgermeister Uwe Schneidewind beton-te, dass Deutschland und China auch in Zukunft wichtige Handelspartner seien. „Um die globalen Herausforderungen wie Kreislauf-wirtschaft und Klimawandel zu meistern, brauchen wir die Zusammenarbeit starker Unternehmen. Wir brauchen aber auch starke Städtekooperationen“, so Schneidewind. Die Wissenschaft und der Wissenstransfer spielen hierbei eine starke Rolle. „Innovationen entstehen am besten im internationalen Zusammenspiel“, so der Oberbürgermeister.
Um diesen Worten gleich Taten folgen zu lassen, unterzeichneten Oberbürgermeister Uwe Schneidewind und Yaojun XU, Direktor der China International Investment Promotion Agency (CIIPA Germany), eine gemeinsame Absichtserklärung zur weiteren internationalen Zusammenarbeit.

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Schnellster Zug der Welt bald in China


Mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 600 km pro Stunde wird die schnellste Magnetschwebebahn der Welt voraussichtlich in fünf Jahren durch China rauschen.
Am 20. Juli hat der erste Zug des chinesischen Staatskonzerns CRRC die Produktionslinie in der ostchinesischen Stadt Qingdao verlassen, das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Chinas Staatsrat bezeichnete die Fertigstellung des Zuges als „eine große Errungenschaft in der Entwicklung des Schienenverkehrs des Landes“.
Die Vorzüge der Hightech-Bahn seien hohe Geschwindigkeit, Sicherheit, Zuverlässigkeit sowie seine große Fahrgastkapazität, Umwelt-freundlichkeit und geringe Wartungskosten. Der Zug schließe die Lücke zwischen konventionellen Hochgeschwindigkeitszügen, deren Betriebsgeschwindigkeit immerhin schon 350 Kilometer pro Stunde beträgt, und Flugzeugen, die zwischen 900 und 1000 Kilometer pro Stunde fliegen, so Liang Jianying, stellvertretender Geschäftsführer und Chefingenieur von CRRC Qinagdao Sifang. Allein die Fahrzeit zwischen Beijing und Shanghai soll mit der Magnetschwebebahn von derzeit fünf auf zweieinhalb Stunden verkürzt werden.
Nun soll der Zug zunächst noch mehrere Jahre getestet werden, bevor er in Dienst gestellt wird.

Auch die Strecken für die Magnetschwebe-bahn müssen erst noch gebaut werden.
Die Nachfrage der dichtbesiedelten Metro-polen nach einer Hochgeschwindigkeits-Personenbeförderung mit hoher Kapazität sei bereits jetzt sehr groß, so Feng Hao, Forscher am Institut für umfassendes Transportwesen der Nationalen Entwicklungs- und Reform-kommission.

Bereits 2002 wurde die erste Magnet-schwebebahn, der Transrapid, nach China geliefert. Er verbindet die Strecke vom Shanghaier Flughafen Pudong mit dem Messezentrum. Die Hersteller waren damals die deutschen Firmen Siemens und Thyssenkrupp.

 

Bessere Verbindung zwischen JadeWeserPort und China


Wilhelmshaven: Eine intensive Kooperation wird es in Zukunft zwischen dem Jade-WeserPort in Wilhelmshaven und der Volks-republik China geben. Dafür sind bereits zwei Verträge unterzeichnet worden – zum einen mit der chinesischen Hafenbetriebsgesellschaft Hefei International Land Port; damit soll der Containerzugverkehr zwischen der chine-sischen Provinz Anhui und dem Jade-WeserPort ausgebaut werden. Zum anderen wird mit China Logistics, einer der größten Logistikfirmen, ein Logistikzentrum geplant.
Der Wirtschaftsminister des Landes Nieder-sachsen, Bernd Althusmann, bewertete die Unterzeichnung der Kooperationsverträge als „ein starkes Zeichen für ein von gegenseitigem Vertrauen geprägtes Interesse“.

Juni 2021

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

auch unser auf konkrete Wirtschaftskontakte und nicht auf die „große Politik „ausgerichtetes Städtebündnis ist – wie könnte es anders sein – von politischen Rahmenbedingungen abhängig. Multilateralismus und internationale Arbeitsteilung sind die Grundprinzipien, die weltweit allen Beteiligten zugute kommen und Erfolgsvoraussetzung auch unseres Bündnisses sind.

Das Investitionsabkommen zwischen der EU und China hat das Potential, zum Nutzen beider Vertragspartner die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen diesen beiden großen Machtblöcken auf eine sichere Basis zu stellen und stark zu beleben. China sichert darin den Unternehmen der EU einen umfassenderen Marktzugang als je zuvor zu und öffnet wichtige neue Märkte. Für die EU und ihre Unternehmen stellt dies eine einmalige Chance dar. Den günstigen Moment, den Kairos, gilt es unbedingt zu nutzen. Aber auch für China birgt das Abkommen Chancen, denn die EU als großer Markt mit rund 400 Millionen Konsumenten, die finanziell im Durchschnitt relativ gut gestellt sind, ist ein attraktiver Partner. Deshalb ist es bedauerlich, dass das Abkommen zur Zeit nicht in Kraft treten kann, weil das EU-Parlament sich nicht in der Lage sieht, ihm zuzustimmen.

Deutschland und China pflegen einen engen Austausch, beide Länder haben sich stets für Multilateralismus ausgesprochen und eingesetzt. Die Kanzlerin ist sechzehn Mal nach China gereist. Zwischen China und Deutschland finden regelmäßige Regierungskonsultationen statt; sie sind sonst nur mit engsten Partnerländern wie Frankreich üblich. Nach Umfragen eines großen Meinungsforschungsinstituts genießt Deutschland das weltweit größte Ansehen gerade bei den Chinesen. Das hat sicherlich viele Ursachen, ist aber sicher auch durch diese kontinuierliche und enge Zusammenarbeit begründet. All dies gilt es trotz aller Unterschiede der Systeme zu bewahren.

Auch in der jetzigen Diskussion über das Investitionsabkommen zwischen der EU und China hat die Kanzlerin Kurs gehalten und betont, sie halte das Abkommen trotz der Schwierigkeiten, die jetzt bei der Ratifizierung auftauchten, für ein sehr wichtiges Dokument, das als Grundlage der gegenseitigen Beziehungen Vorteile für beide Seiten bringen kann.

Vertreter großer deutscher Wirtschaftsverbände, allen voran die Vertreter der deutschen Autoindustrie, die dank des China-Geschäftes viel besser durch die Corona-Krise gekommen ist als Hersteller aus anderen Ländern, haben sich positiv zu dem Abkommen geäußert. Es ist zu hoffen, dass sie hinter den Kulissen auf einen Abbau der derzeitigen Blockade hinwirken, so dass alle, auch unser Städtebündnis ISA, bald in den Genuss noch weiter verbesserter Bedingungen für die zukünftige sino-europäische Kooperation kommen.

Wir hoffen, dass Sie trotz aller beruflicher Anforderungen die Zeit finden, den Sommer zu genießen.

Mit herzlichen Grüßen

Friedhelm Ost, Staatssekretär a. D.

Ernst Schwanhold Staatsminister a. D.

 

Chinesisch-Deutsche Industriestädteallianz (ISA) startet Umfrage zum Marketing bei deutschen und chinesischen Unternehmen


Die Chinesisch-Deutsche Industrie-städteallianz (ISA) startet eine Umfrage zu Marketingstrategien, Markenmanagement, Markenwahrnehmung, -kommunikation und -pflege sowie zum Kundenverhalten, um eine vergleichende Analyse zwischen deutschen und chinesischen Unternehmen zu erstellen. Unternehmen sind zur Teilnahme an der Umfrage eingeladen.

Die Umfrage wurde vom Sekretariat der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz (ISA) und dem Deutschlandstudienzentrum der Beijing Foreign Studies University entwickelt und zielt darauf ab, Marketing-strategien von deutschen und chinesischen Unternehmen miteinander zu vergleichen. Vor allem für deutsche Firmen könnten aus den Ergebnissen gute Erkenntnisse für ihr China-Geschäft gewonnen werden.

„Wir laden deutsche und chinesische Unternehmen in Deutschland herzlich dazu ein, sich bis zum 31. Juli 2021 an der Umfrage zu beteiligen. Die Ergebnisse der Umfrage werden deutschen Unternehmen dabei helfen, sich auf dem chinesischen Markt zu etablieren, ebenso wie chinesische Unternehmen damit einen Einblick in den deutschen Markt erhalten“, so Staatssekretär a. D. Friedhelm Ost, der mit der PKS Kommunikations- und Strategieberatung GmbH auf deutscher Seite für die ISA zuständig ist.

Die Teilnahme an der Umfrage dauert etwa 15 Minuten. Die Daten werden anonymisiert und nur für Forschungszwecke verwendet.

Zur Umfrage geht es hier

 

Klimaschutz als Chance für deutsche Unternehmen in China


Die Chinesisch-Deutsche Industriestädte-
allianz (ISA) hat in ihrer Online-Fachveranstaltung „Klimaschutz als Chance für deutsche Unternehmen in China“ am 29. Juni 2021, mit den Expertinnen Sabine Dietlmeier/German Industry & Commerce Greater China, Christina Otte/Germany Trade and Invest und Ang Ye/dena über die chinesischen Klimaschutzziele gesprochen. Für deutsche Unternehmen ergeben sich in China vor allem Geschäftschancen in den Bereichen Energieeffizienz und Energieeinsparung.

Der Klimaschutz ist in China auf oberster politischer Ebene verortet – so wurde die Bedeutung des Klimaschutzes in China in der Online-Fachveranstaltung bewertet. Ebenso wurde deutlich, dass globaler Klimaschutz ohne Beteiligung Chinas nicht erfolgreich sein kann.
Die Klimaziele, die sich Chinas Führung mit dem 14. Fünfjahresplan gesetzt hat, sind u.a.:

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Kontinuierlicher Austausch innerhalb der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz (ISA)


Die Städte und Unternehmen der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz (ISA) haben auch in den schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie eng zusammengestanden, sich gegenseitig unterstützt und waren in regelmäßigem Austausch miteinander. Die aktuelle Publikation „Deutsch-Chinesischer Austausch setzt sich kontinuierlich fort“ wirft einen Blick auf die zurückliegenden Aktivitäten und stellt aktuelle Erfolgsprojekte vor.
Interviews mit Wirtschaftsförderer Stefan Matz, Leiter für Internationale Investitionen, HIW Hamburg Invest Wirtschaftsförderungs-gesellschaft mbH, und mit Unternehmer Ludger Tillmann, Geschäftsführer, Luqom GmbH, runden die Broschüre ab.

Staatssekretär a. D. Friedhelm Ost, der mit der PKS Kommunikations- und Strategieberatung GmbH auf deutscher Seite für die ISA zuständig ist, betont: „Es gilt, gerade 2021 die zahlreichen positiven Signale für die multilaterale Kooperation auf vielen Feldern richtig zu verstehen und die sich daraus ergebenden Chancen zu nutzen. Nicht zuletzt zeigen die bitteren Erfahrungen, die uns die Corona- Pandemie gelehrt hat, dass die multilaterale Zusammenarbeit in vielen Hightech-Bereichen, insbesondere in der Medizin, in der Bio- und Gentechnologie immer wichtiger wird. Dieses Miteinander von deutscher und chinesischer Wirtschaft und Wissenschaft ist die starke Plattform für ISA, die Industriestädte-Allianz mit 26 chinesischen und 21 deutschen Städten.“

Frau LIU Yi, Generalsekretärin der ISA blickt optimistisch in die Zukunft: „Mit dem Fortschreiten der weltweiten Pandemiebekämpfung und den Impfungen im neuen Jahr sind wir voller Zuversicht für die positiven Entwicklungsmöglichkeiten und freuen uns weiter auf das gemeinsame Engagement beider Länder. Lassen Sie uns weiterhin eng zusammenarbeiten. Das ISA-Sekretariat wird auch in Zukunft die Plattform stellen, um Ihre Arbeit bestens zu unterstützen.“

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Mai 2021

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

die Deutschen sind in ihrer Mehrheit fleißig und diszipliniert. Viele wissen aus ihren Betrieben, wie schnell die Welt der Wirtschaft sich wandelt, und sind für Innovationen aufgeschlossen. Wenn es aber darum geht, gut über das eigene Land zu reden, tun wir Deutsche uns sehr schwer. Stattdessen reden wir lieber über die lange Bauzeit des BER oder regen uns auf, wenn Deutschland im weltweiten Impfwettlauf nicht in jeder Phase unter den ersten Fünf liegt. Bei aller berechtigten Kritik sollten wir die Vorzüge des eigenen Landes nicht unter den Teppich kehren, sondern über sie reden. Die Strahlkraft des „Made in Germany“ wirkt fort und sie hilft uns im internationalen Wettbewerb. Sie ist ein wichtiger Grund dafür, dass die wirtschaftsstarke und dynamische Stadt Foshan seinerzeit die Initiative zur Gründung der ISA ergriffen hat: Seither sind 27 starke chinesische Industriestädte diesem Bündnis beigetreten imd arbeiten mit den deutschen Partnern gut zusammen.

Für alle, die sich mit dem Selbstlob schwertun, wollen wir heute Stimmen aus China zu Wort kommen lassen und deren positive Sicht auf Deutschland und die deutschen Unternehmen präsentieren:

Auch Nationen haben ein Markenimage. Das weltweit fünftgrößte Marktforschungsinstitut Ipsos ermittelt jährlich das Markenimage von 50 Nationen. Dabei landet Deutschland Jahr für Jahr auf einem der ersten Plätze, meist sogar auf Platz eins. Ebenso wichtig wie erfreulich ist: Das weltweit höchste Ansehen genießt Deutschland bei den Chinesen. Hier führt Deutschland in vier von sechs Kategorien die Rangliste an. Insbesondere die Qualität der deutschen Produkte wird in China sehr positiv wahrgenommen und genießt ein hohes Ansehen. Das ist ein Pfund, das auch unserer Arbeit in der ISA zugutekommt.

Auf der jüngsten internationalen Automesse in Shanghai, gab es seitens chinesischer Experten großes Lob für die Aufholjagd Deutschlands im Bereich E-Mobilität. VW will in diesem Jahr in China mehr als 100.000 E-Autos verkaufen. In den nächsten vier Jahren will der Konzern 15 Mrd. Euro in E-Mobilität in China investieren. Er hofft, damit in zwei bis drei Jahren das China-Geschäft von Tesla zu überholen. Auch die Nobelmarke Mercedes präsentierte in Shanghai mehrere neue E-Modelle. BMW – nach Expertenmeinung später in die Welt der E-Mobilität gestartet – kündigte in Shanghai an, bis 2025 ein Viertel des China-Umsatzes mit E-Autos erzielen zu wollen und bis 2023 zwölf E-Modelle auf den Markt zu bringen.

Angesichts dessen, dass immer mehr chinesische Städte neue Nummernschilder für die Zulassung nur mehr oder bevorzugt für E-Autos ausgeben, ist dies eine gute Nachricht für die deutschen Autobauer, für China und für Deutschland. Fundierte Studien zeigen, dass die deutschen Autofirmen im vergangenen Jahr dank ihrer guten Geschäfte in China erheblich besser durch die Krise gekommen sind als die Hersteller aus anderen Ländern. Dies ist der gesamten deutschen Wirtschaft im Krisenjahr 2020 sehr zugute gekommen. Es bleibt dabei: Vieles hängt an China. Schon heute wird jedes dritte Auto in der Welt in China verkauft. Für 2021 wird erwartet, dass der chinesische Automarkt um mindestens 6 Prozent wächst, im Bereich Elektroauto sogar um 70 Prozent.

Der Direktor der Vereinigung chinesischer Autohändler, Jia Xinguang , kommentierte die Position der deutschen Autobauer wie folgt: In Europa habe man noch vor fünf Jahren gedacht, die Entwicklung von Elektrofahrzeugen sei nicht realistisch. Aber jetzt verlaufe die Wende bei den Unternehmen aus Deutschland sogar schneller als bei jenen aus den USA oder selbst jenen aus Japan und Südkorea.

Auch der Generalsekretär der Personenwagenvereinigung, Cui Dongshu, sieht die deutschen Autobauer auf dem Vormarsch: Verglichen mit japanischen, südkoreanischen und amerikanischen Joint Ventures oder internationalen Autoproduzenten seien sie „angriffslustiger“ und sie könnten sich dem Trend besser anpassen.

Hand aufs Herz: Ist „angriffslustig“ das Wort, das Sie in erster Linie mit deutschen Großunternehmen assoziieren würden? Wohl eher nicht. Wieder einmal zeigt sich, dass die internationale Sicht der Dinge den Blick zu weiten vermag.

Liebe ISA-Freunde, unser Städtebündnis hat sich in der Pandemie gut geschlagen. Der lebendige und praxisnahe Austausch auf unserer virtuellen Fachtagung am 24. März 2021 war dafür ein weiterer Beleg. Natürlich haben wir davon profitiert, dass China nach schweren Einbrüchen sehr schnell aus der Pandemie herausgefunden hat. In den ersten 3 Monaten diesen Jahres wuchs die Wirtschaft im Vergleich zum 1. Quartal 2020 um 18,3 Prozent. Das Gespräch und der persönliche Austausch sind auch in unserem ISA-Bündnis auf lange Sicht Erfolgsvoraussetzung und „Reward“ zugleich. Mit dem Fortschreiten der Impfkampagne in Deutschland rückt dies alles wieder in eine erreichbare Nähe. Wir freuen uns sehr darauf, wir freuen uns auf Sie.

Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße

Friedhelm Ost, Staatssekretär a. D.

Ernst Schwanhold Staatsminister a. D.

 

Die ISA als Erfolgsmodell für den Austausch zwischen deutschen und chinesischen Städten


In einem Interview mit der ISA-Newsletter-Redaktion betonte Dr. Yang Ji, Managing Director der LiangDao GmbH, wie wichtig die ISA für den Marktzugang zu China für die deutschen Mitgliedstädte sei. Das Interesse an China sei groß, leider aber auch die Sorge. Er versuche mit der LiangDao GmbH als Brückenbauer beide Seiten wieder einander näher zu bringen.
In dem Gespräch berichtete Dr. Ji u.a. über die LIDAR Sensor Technologie, die für das autonome und vernetze Fahren der Zukunft von Bedeutung sei. Darüber hinaus sprach er über seine Erfahrungen, als chinesisches Startup am deutschen Markt Fuß zu fassen.

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Einladung zur Veranstaltung „Klimaschutz als Chance für deutsche Unternehmen in China“


Die ISA lädt Sie herzlich zu der Online-Informationsveranstaltung „Klimaschutz als Chance für deutsche Unternehmen in China“ am Dienstag, den 29. Juni 2021, von 9:00 bis 11:00 Uhr ein.

Die Referentinnen

Sabine Dietlmeier
Geschäftsführerin, German Industry & Commerce
Greater China GmbH

Christina Otte
Deputy Director Ostasien,
Germany Trade and Invest – Gesellschaft für
Außenwirtschaft u. Standortmarketing mbH

und

Ang Ye
Team Leader, Energy-Efficient Buildings China,
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

werden einen Überblick über die klima- und umweltpolitischen Schwerpunktsetzungen des 14. Fünfjahresplans geben und informieren, wie sich der chinesische Markt verhält, wo es Potenziale für deutsche Unternehmen gibt, was deutsche Unternehmen beachten sollten und welche Erfolgs-/Pilotprojekte es bereits gibt.

Die Veranstaltung wird per Zoom durchgeführt. Bitte melden Sie sich per E-Mail unter isa@pks-gmbh.net an.

 

Foshan präsentiert einzigartige Lignankultur bei der Landesgartenschau in Ingolstadt


Bereits im Frühjahr 2020 sollte die Landesgartenschau in Ingolstadt eröffnet werden. Die Corona-Pandemie machte diese Pläne zunichte. Seit dem 23. April dieses Jahres ist die Gartenschau nun endlich für die Öffentlichkeit zugänglich. Unter den „Gärten der Partnerstädte“ ist dort auch Foshan vertreten. Die Bauwerke des Foshan Gartens basieren überwiegend auf der einzigartigen Lingnan-Kultur. Der Begriff Lingnan meint „südlich der Gebirgszüge, die sich quer durch die Provinz Guangdong ziehen“. Am Eingang des Gartens zeigt sich Foshans historische Architektur im Lingnan-Stil mit henkelförmigen Bauelementen, grauen Granitsteinen und einer Schiebetür im Kanton-Stil, die den besonderen Baustil von Foshan hervorheben. Kunstwerke der Landschaftsdekoration, wie Pflaumenpfahl, Lingnan-Fenstergitter, trommelförmige Steine, Steinplatten, Steinsäulen und Mauern sowie eine Löwentanz-Silhouetten-Wand werden eingesetzt, um die kulturelle Wirkung des Standorts zu bereichern.

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Messen in China – Förderprogramme für ausstellende Unternehmen aus Deutschland


In China finden bis Ende 2022 ca.100 Messen statt, für die es spezielle Förderprogramme von Bund und Ländern für deutsche Unternehmen gibt, die dort ausstellen möchten. Die Unternehmen können sich z. B. an deutschen Gemeinschaftsständen beteiligen und auf diese Art und Weise ihre Produkte und Dienstleistungen kostengünstig in China präsentieren und Geschäftsbeziehungen aufbauen.

Quelle: AUMA Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V.

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Industrie 4.0 Learning Platform Project (LP 4.0) Open Class Series in Foshan


Vom 17. bis 19. Mai 2021 fand in Foshan die Industrie 4.0 Learning Platform Project (LP 4.0) Open Class Series statt, die gemeinsam von der GIZ und dem Verwaltungsausschuss der Foshan Chinesisch-Deutschen Industrie Service Zone veranstaltet wurde. Die Veranstaltungsreihe umfasste vier Teile: Expertenseminar, Open Class, Unternehmensbesichtigungen und Gespräche mit Regierungsbehörden. Unter anderem tauschten sich Experten und Wissenschaftler von SAP China, dem Karlsruher Institut für Technologie, der Universität Darmstadt, der Tongji-Universität und dem Shanghai Second Institute of Technology während der Open Class aus. Die Veranstaltung zog mehr als 100 Vertreter aus Unternehmen, Berufsschulen und Ausbildungseinrichtungen an.

 

Deutsch-Chinesischer Wirtschaftsdialog in Baoding


Am 18. Mai 2021 fand in Baoding der „Deutsch-Chinesische Wirtschaftsdialog“ – eine Veranstaltung der China (Langfang) International and Economic Trade Fair – statt. Staatssekretär a.D. Friedhelm Ost begrüßte die neue pragmatische Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland. Er freue sich auf die schnelle Entwicklung der deutsch-chinesischen Industriekooperation, so Friedhelm Ost.

 

2021- Deutsches Industriedesign in Taizhou


„Wenn wir als Freunde zusammenarbeiten, können wir gemeinsam Berge versetzen, so lautet eine chinesische Weisheit. Wenn wir diese Weisheit beherzigen, wird Taizhou sich gewiss zu einer „Industrie 4.0-Vorbildstadt“ entwickeln.“ Mit diesen Worten begrüßte Staatssekretär a.D. Friedhelm Ost, online zugeschaltet, die Teilnehmer der Konferenz „Vorantreiben durch Intelligenz – Zukunft besser gestalten mit Design“. Er freue sich sehr, dass die Stadtregierung von Taizhou der Zusammenarbeit mit Deutschland so viel Bedeutung beimesse. Die Konferenz fand am 28. April in Taizhou statt. Dabei trafen deutsche Industrie 4.0-Pionierunternehmen und Institutionen, Branchenverbände, bekannte Designer sowie Privatunternehmer aus Taizhou aufeinander. Es wurden Grundsatzreden gehalten, Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet und Diskussionsrunden geführt und vieles mehr. Die Teilnehmer erhielten einen Einblick in Designkonzepte, wie Produktdesign, Markendesign und Industriedesign.
Ziel der Veranstaltung war es, für lokale Unternehmen den Aufbau einer Branchen-verbindungs- und Austauschplattform zu ermöglichen, die die praktische Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland bei der intelligenten Fertigung unterstützt um mehr Technikanwendungen und Projektkooperationen zu fördern, so die Handelsvertretung der Stadtregierung von Taizhou in Deutschland.

April 2021

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

die Deutschen sind in ihrer Mehrheit fleißig und diszipliniert. Viele wissen aus ihren Betrieben, wie schnell die Welt der Wirtschaft sich wandelt, und sind für Innovationen aufgeschlossen. Wenn es aber darum geht, gut über das eigene Land zu reden, tun wir Deutsche uns sehr schwer. Stattdessen reden wir lieber über die lange Bauzeit des BER oder regen uns auf, wenn Deutschland im weltweiten Impfwettlauf nicht in jeder Phase unter den ersten Fünf liegt.
Bei aller berechtigten Kritik sollten wir die Vorzüge des eigenen Landes nicht unter den Teppich kehren, sondern über sie reden. Die Strahlkraft des „Made in Germany“ wirkt fort und sie hilft uns im internationalen Wettbewerb. Sie ist ein wichtiger Grund dafür, dass die wirtschaftsstarke und dynamische Stadt Foshan seinerzeit die Initiative zur Gründung der ISA ergriffen hat: Seither sind 27 starke chinesische Industriestädte diesem Bündnis beigetreten imd arbeiten mit den deutschen Partnern gut zusammen.

Für alle, die sich mit dem Selbstlob schwertun, wollen wir heute Stimmen aus China zu Wort kommen lassen und deren positive Sicht auf Deutschland und die deutschen Unternehmen präsentieren:

Auch Nationen haben ein Markenimage. Das weltweit fünftgrößte Marktforschungsinstitut Ipsos ermittelt jährlich das Markenimage von 50 Nationen. Dabei landet Deutschland Jahr für Jahr auf einem der ersten Plätze, meist sogar auf Platz eins. Ebenso wichtig wie erfreulich ist: Das weltweit höchste Ansehen genießt Deutschland bei den Chinesen. Hier führt Deutschland in vier von sechs Kategorien die Rangliste an. Insbesondere die Qualität der deutschen Produkte wird in China sehr positiv wahrgenommen und genießt ein hohes Ansehen. Das ist ein Pfund, das auch unserer Arbeit in der ISA zugutekommt.

Auf der jüngsten internationalen Automesse in Shanghai, gab es seitens chinesischer Experten großes Lob für die Aufholjagd Deutschlands im Bereich E-Mobilität.
VW will in diesem Jahr in China mehr als 100.000 E-Autos verkaufen. In den nächsten vier Jahren will der Konzern 15 Mrd. Euro in E-Mobilität in China investieren. Er hofft, damit in zwei bis drei Jahren das China-Geschäft von Tesla zu überholen.
Auch die Nobelmarke Mercedes präsentierte in Shanghai mehrere neue E-Modelle. BMW – nach Expertenmeinung später in die Welt der E-Mobilität gestartet – kündigte in Shanghai an, bis 2025 ein Viertel des China-Umsatzes mit E-Autos erzielen zu wollen und bis 2023 zwölf E-Modelle auf den Markt zu bringen.

Angesichts dessen, dass immer mehr chinesische Städte neue Nummernschilder für die Zulassung nur mehr oder bevorzugt für E-Autos ausgeben, ist dies eine gute Nachricht für die deutschen Autobauer, für China und für Deutschland. Fundierte Studien zeigen, dass die deutschen Autofirmen im vergangenen Jahr dank ihrer guten Geschäfte in China erheblich besser durch die Krise gekommen sind als die Hersteller aus anderen Ländern. Dies ist der gesamten deutschen Wirtschaft im Krisenjahr 2020 sehr zugute gekommen. Es bleibt dabei: Vieles hängt an China. Schon heute wird jedes dritte Auto in der Welt in China verkauft. Für 2021 wird erwartet, dass der chinesische Automarkt um mindestens 6 Prozent wächst, im Bereich Elektroauto sogar um 70 Prozent.

Der Direktor der Vereinigung chinesischer Autohändler, Jia Xinguang , kommentierte die Position der deutschen Autobauer wie folgt: In Europa habe man noch vor fünf Jahren gedacht, die Entwicklung von Elektrofahrzeugen sei nicht realistisch. Aber jetzt verlaufe die Wende bei den Unternehmen aus Deutschland sogar schneller als bei jenen aus den USA oder selbst jenen aus Japan und Südkorea.

Auch der Generalsekretär der Personenwagenvereinigung, Cui Dongshu, sieht die deutschen Autobauer auf dem Vormarsch: Verglichen mit japanischen, südkoreanischen und amerikanischen Joint Ventures oder internationalen Autoproduzenten seien sie „angriffslustiger“ und sie könnten sich dem Trend besser anpassen.

Hand aufs Herz: Ist „angriffslustig“ das Wort, das Sie in erster Linie mit deutschen Großunternehmen assoziieren würden? Wohl eher nicht. Wieder einmal zeigt sich, dass die internationale Sicht der Dinge den Blick zu weiten vermag.

Liebe ISA-Freunde,
unser Städtebündnis hat sich in der Pandemie gut geschlagen. Der lebendige und praxisnahe Austausch auf unserer virtuellen Fachtagung am 24. März 2021 war dafür ein weiterer Beleg. Natürlich haben wir davon profitiert, dass China nach schweren Einbrüchen sehr schnell aus der Pandemie herausgefunden hat. In den ersten 3 Monaten diesen Jahres wuchs die Wirtschaft im Vergleich zum 1. Quartal 2020 um 18,3 Prozent. Das Gespräch und der persönliche Austausch sind auch in unserem ISA-Bündnis auf lange Sicht Erfolgsvoraussetzung und „Reward“ zugleich. Mit dem Fortschreiten der Impfkampagne in Deutschland rückt dies alles wieder in eine erreichbare Nähe. Wir freuen uns sehr darauf, wir freuen uns auf Sie.

Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße

Friedhelm Ost, Staatssekretär a. D.

Ernst Schwanhold Staatsminister a. D.

 

Chinesisch-Deutsche Industriestädteallianz (ISA) lädt Unternehmen als Aussteller auf die „China (Guangdong) International Internet Plus Exposition“ in Foshan ein


Die Chinesisch-Deutsche Industriestädte-allianz (ISA) lädt Unternehmen ein, auf der „China (Guangdong) International Internet Plus Exposition“ auszustellen. Chinas führende Messe für industrielle Vernetzung und digitale Fertigung findet vom 14. bis 17. Juli 2021 in Foshan (Provinz Guangdong, Greater Bay Area) statt.

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Pressemeldung

 

Deutsche Experten werden als Fachlehrer nach Ma’anshan entsendet


Anfang April fand die Unterzeichnung eines Fachlehrerausbildungsprojekts zwischen der Fachschule für Industrie Ma’anshan und der F+U Bildungsgruppe statt.
Auf Initiative des Auswärtigen Amtes, der chinesischen ISA-Mitgliedsstadt Ma’anshan, des ISA-Sekretariats und der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz konnte eine Kooperationsvereinbarung zur Fachlehrer-ausbildung der Fachschule für Industrie Ma’anshan und der chinesischen Tochter-gesellschaft der F+U Bildungsgruppe geschlossen werden. Nach der Pandemie werden deutsche Experten als Fachlehrer nach Ma’anshan entsendet.

 

Auszeichnung für Foshans Sino-German Industrial Services Zone


Am 2. April wurde das erste Global Promotion Event for Business Investment Attraction und die 2020 China City Investment Attractiveness Index Conference, die von der englisch-sprachigen Zeitung Global Times organisiert wurde, erfolgreich in Peking abgehalten. Auf der Konferenz wurde das Foshan Sanlongwan High-end Innovation Cluster (Foshan Sino-German Industrial Services Zone) mit dem Titel „Top 10 Industrial Parks with the Most Investment Value in 2020“ ausgezeichnet. Wir gratulieren herzlich zu dieser Auszeichnung!­

 

Telefondiplomatie zwischen Peking und Berlin


­Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat in einem ausführlichen Telefongespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, das Anfang April geführt wurde, seine Hoffnung auf einen weiteren Ausbau der Zusammenarbeit mit der EU und insbesondere mit Deutschland zum Ausdruck gebracht. Er wies dabei darauf hin, neue Möglichkeiten der Kooperation zu nutzen und Herausforderungen zu meistern. Xi Jinping definierte den Schlüssel dazu, entschieden einen Kurs einzuschlagen, der sich an einer strategischen Perspektive und gegenseitigem Respekt orientiert sowie Einmischung ausschließt. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua mahnte er an, die EU solle sich nicht in die Chinapolitik der USA einbinden lassen, sondern müsse unabhängig zu einem korrekten Urteil kommen und eine echte strategische Autonomie erreichen. Die Bundeskanzlerin unterstrich in dem Gespräch die Bedeutung des Dialogs hinsichtlich der gesamten Bandbreite der Beziehungen zu China. Das Telefonat zwischen Peking und Berlin diente vor allem auch zur Vorbereitung der nächsten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen.
Anlässlich der sechsten deutsch-chinesischen Konsultation unter Leitung von Premierminister Li KeQuiang und der Bundeskanzlerin wies Angela Merkel darauf hin, dass „auch in diesem Jahr eine Vielzahl an Vereinbarungen zwischen den Ressorts geschlossen worden sind.“ Unter anderem wurden Erklärungen zur stärkeren Kooperation in der Klimaforschung sowie auf den Feldern Klimawandel und nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Im vergangenen Jahr beliefen sich die deutschen Exporte nach China auf fast 96 Mrd. €; damit rangierte die Volksrepublik auf Platz 2 bei den deutschen Ausfuhren. Die Importe aus China betrugen 2020 rund 117 Mrd. €.

März 2021

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

es war uns eine große Freude, Sie am 24. März auf unserer ISA-Fachtagung wenigstens im Wege einer Videokonferenz wieder sehen und uns mit Ihnen austauschen zu können. Die Stadt Mönchengladbach war erstmalig Gast unserer Veranstaltung und hat Interesse an einer ISA-Mitgliedschaft bekundet.

Wir haben großen Respekt vor dem, was Sie als Wirtschaftsförderer der deutschen ISA-Städte trotz der schwierigen Bedingungen der Pandemie unternommen und zustande gebracht haben. Die Fachtagung hat dies allen Teilnehmern deutlich gemacht. Wir sind zuversichtlich, dass Politik und Wirtschaft in Ihren Städten dies ebenso sehen und anerkennen.

Die ISA hat sich als gut funktionierendes Kompetenznetzwerk bewährt – auch das hat unsere Fachtagung ein weiteres Mal gezeigt. Allein schon der Erfahrungsaustausch der Wirtschaftsförderer auf deutscher Seite hat neue Ideen und gute Tipps für das China-Geschäft, aber darüber hinaus für die Wirtschaftsförderung schlechthin erbracht. Die Teilnehmer haben innovative Vernetzungsideen und Veranstaltungsformate vorgestellt, von der Konferenz, die chinesische Studenten der RWTH Aachen mit Aachener Unternehmen mit Chinabezug zusammengebracht hat, bis hin zu der Idee aus Dortmund, in großem Stil unternehmensbezogene Problemstellungen auszuschreiben und Start-ups zu suchen, um nur einige wenige Beispiele zu nennen.

Unsere Tagung hat sich in besonderer Weise mit dem Thema Wasserstofftechnologien befasst.
China ist – vor allem in der Region des Perlflussdeltas – im Bereich Wasserstofftechnologien sehr engagiert und an einer Zusammenarbeit interessiert. Die deutschen ISA-Mitgliedsstädte sind ebenfalls intensiv – auf ihre örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse hin orientiert – vor allem mit diesem Thema befasst. Wir bei PKS stehen gerne bereit, Akteure aus den deutschen Mitgliedsstädten bei Bedarf zusammenzuführen sowie Ihre Anliegen und Projektideen an unsere chinesischen Partner heranzutragen.

China ist die Konjunkturlokomotive, die die Welt aus dem Tal zieht. Der vor kurzem beschlossene 14. Fünfjahresplan gibt die ökonomischen Ziele vor. Er sieht – neben wichtigen Klimazielen – eine stärkere Konzentration auf die Deckung der Binnennachfrage und eine Reduzierung der Abhängigkeit von ausländischen Importen vor. China will sich offensichtlich stärker auf die eigene Kraft besinnen. Damit werden Investitionen in Fabriken und Niederlassungen in China noch wichtiger.

Kein Staat hat jemals andere Länder und deren Wirtschaft so stark an seinem Aufstieg partizipieren lassen wie China. Insbesondere für ausländische Unternehmen, die in China eigene Produktionskapazitäten aufgebaut haben oder aufbauen wollen, birgt auch dieser Fünfjahresplan viele neue Chancen.

Deshalb sind wir gut beraten, weiterhin auf wirtschaftliche Zusammenarbeit und Multilateralismus sowie auf konkrete Verträge wie das Investitionsabkommen zwischen China und der EU zu setzen.

In einem Städtebündnis wie der ISA, das auf lokale Kooperationen und persönliche Kontakte setzt, sind die Interessen der Firmen in Ihren Städten in diesen unruhigen Zeiten sicherlich ganz besonders zu entwickeln.

Wir wünschen Ihnen sowie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alles Gute, Gesundheit, Ausdauer und die nötigen Erfolgserlebnisse, um in zermürbenden Pandemie-Zeiten Mut und Schwung zu behalten.

Mit herzlichen Grüßen

Friedhelm Ost, Staatssekretär a. D.

Ernst Schwanhold Staatsminister a. D.

 

Wirtschaftsförderungen und Beiräte der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz (ISA) beraten über Wasserstofftechnologie

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Die Wirtschaftsförderungen und Beiräte der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz (ISA) haben am 24. März 2021 in ihrer 2. Videokonferenz über die Kompetenzen der ISA in der Energiewirtschaft und der Wasserstofftechnologie beraten.

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China Kooperationspartner für Deutschland und Europa– Chancen für die Chinesisch-Deutsche Industriestädteallianz (ISA) –

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Wu Ken, Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland, hat jüngst im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestages Inhalte und Ziele des 14. Fünfjahresplans dargelegt und betont, dass China für Deutschland ein Kooperationspartner sein werde. Für Mitgliedsstädte und Unternehmen der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz (ISA) ergeben sich aus den Zielen des 14. Fünfjahresplanes vielfältige Chancen.

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Ingolstadt: Siebter „Bayerischer China Tag“

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Am 28. September 2021 wird im Audi museum mobile zum siebten Mal der Bayerische China Tag stattfinden. Gemeinsam mit der Stadt Ingolstadt und der CIIPA Germany veranstaltet das China Zentrum Bayern diesen Tag zum Thema: „Hidden Champions – Mit Digitalisierung aus der Krise, Zusammenarbeit für deutsch-chinesische KMU“.

Der Bayerische China Tag ist eine jährliche Veranstaltung. Zahlreiche chinesische und deutsche Unternehmer sind eingeladen, Experten aus verschiedenen Bereichen halten Vorträge, aktuelle Themen aus dem Wirtschaftsbereich werden referiert und diskutiert. Und gleichzeitig bietet der Bayerische China Tag eine Plattform zum Austausch zwischen chinesischen und deutschen Unternehmern und Verantwortlichen von Kommunalverwaltungen. Die vergangenen Veranstaltungen haben gezeigt, dass der Bayerische China Tag über die Grenzen Bayerns hinaus Beachtung findet. Neben interessanten Vorträgen bietet der Bayerische China Tag genügend Raum zum Netzwerken.

 

Deutschland für chinesische Investoren besonders attraktiv


Deutschland ist eines der wichtigsten Zielländer für chinesische Investoren und steht in der Liste aller chinesischen Investitionsländer auf Platz 10. Insbesondere in die Transport- und Technologiebranche investierten chinesische Unternehmen.

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Februar 2021

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

am 24. März findet unsere nächste ISA-Fachtagung statt. Wir freuen uns darauf, Sie – wenn auch nur per Zoom-Sitzung – wiederzusehen. Auf der Tagesordnung stehen insbesondere die Bereiche Energie, Energieeffizienz und Wasserstofftechnologie. Es handelt sich um Themen, an denen beide Seiten, die deutsche und die chinesische, großes Interesse haben. Wir wollen ausloten, ob und wie wir bei diesen Themen zum beiderseitigen Nutzen die Zusammenarbeit verstärken können. Hierbei sind alle gefragt: die Mitgliedstädte, die Unternehmen, die Universitäten und die Forschungseinrichtungen.

Apropos beiderseitiger Nutzen: Die EU und China haben Ende 2020 ein Investitionsabkommen zum Abschluss gebracht, das der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit China neue Chancen eröffnet. Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat es als „handelspolitischen Meilenstein“ bezeichnet. Dieses Abkommen ist ein großer Erfolg der deutschen Ratspräsidentschaft – zum Vorteil für alle EU-Länder. Es könnte über die Förderung von fairem Wettbewerb und Transparenz hinaus zum Ausgangspunkt für ein noch besseres Miteinander bei den Beziehungen zwischen China und der EU werden. Enge wirtschaftliche Beziehungen zu China sind ein Win-win-Modell und kein Win-lose-Modell. Man sollte daher der in den Medien manchmal vertretenen Position entgegentreten, dass der Aufstieg Chinas den Niedergang des Westens bedeute. Die bisherige deutsch-chinesische Zusammenarbeit weist große Erfolge auf, das Investitionsabkommen kann diese in Zukunft noch ausweiten.

Der Vorstandsvorsitzende des VW-Konzerns, Herbert Diess, hat es unlängst auf den Punkt gebracht, als er sagte: „Für uns ist China aber nicht die große bedrohliche Macht, sondern eine Riesenchance.“ Dazu passend konnte er die neuesten Verkaufszahlen von VW auf dem chinesischen Markt präsentieren: VW hat im Januar dieses Jahres fast 42.000 Fahrzeuge nach China geliefert – gut 22 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wir denken bei diesen Zahlen auch an die vielen mittelständischen Zulieferer und an deutsche „Hidden Champions“, die es wegen Corona gerade sehr schwer haben und die Teil dieses Erfolges sind. Was für die Automobilindustrie gilt, das melden auch viele Firmen aus anderen Branchen.

Angesichts der Globalisierung neigen wir ungeprüft dazu, uns für viel weltoffener zu halten als alle Generationen vor uns. Das ist jedoch keineswegs selbstverständlich. Auch Weltoffenheit muss immer wieder neu errungen werden und ist kein Privileg der Heutigen. Der große Gelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz etwa hat in seinen 1697 erschienenen Novissima Sinica (etwa: Das Neueste von China) die Vorstellung entwickelt, dass die eurozentrische Belehrungsgesellschaft sich in Bezug auf China in eine Lerngesellschaft transformieren solle. Voneinander zu lernen, jeder vom anderen, das ist sicherlich gleichzeitig tieferer Sinn und schönster Nebeneffekt jeder Zusammenarbeit. Leibniz hat uns ein schönes Motto mitgegeben. Er schrieb: „Tauschen wir die Gaben aus und entzünden wir Licht am Lichte.“

In diesem Sinn freuen wir uns auf die Arbeit in unserem deutsch-chinesischen Bündnis im vor uns liegenden Jahr und auf den 24. März.

Bleiben Sie gesund und bleiben Sie gut gelaunt und zuversichtlich!

Wir grüßen herzlich ins Homeoffice

Friedhelm Ost, Staatssekretär a. D.

Ernst Schwanhold Staatsminister a. D.

 

Neujahrsgrüße unserer chinesischen Freunde

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„Nach dem außergewöhnlichen Jahr 2020 beginnt das Jahr 2021 mit unserer Hoffnung auf die Zukunft. Anlässlich des Abschieds des alten und der Begrüßung des neuen Jahres möchte ich im Namen des Sekretariats der Chinesisch-Deutschen Industrieallianz (ISA) Ihnen von Herzen für Ihre Unterstützung bei der Allianz und der Arbeit des Sekretariats im vergangenen Jahr danken“ – mit diesen Zeilen leitet Frau Liu Yi, Generalsekretärin der Chinesisch-Deutschen Industrieallianz, ihre Neujahrswünsche an die deutschen Mitgliedsstädte ein.

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Die Chinesisch-Deutsche Industriestädteallianz (ISA) wünscht alles Gute zum Frühlingsfest

Auch Staatssekretär a.D. Friedhelm Ost, der mit der PKS GmbH die deutsche Seite der ISA vertritt, sendete gute Wünsche zum Frühlingsfest nach Foshan. „Das Jahr 2021 stellt weiterhin große Herausforderungen für die Bewältigung der Pandemie. Wir blicken aber mit großer Zuversicht und Optimismus auf das neue Jahr und werden in guter und vertrauensvoller Zusammenarbeit in der ISA diese Herausforderungen angehen, um so die ISA noch stärker zu machen und die Menschen miteinander zu verbinden“, so seine Perspektive für das unter dem Zeichen des Büffels stehende neue chinesische Jahr.

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2. ISA-Videokonferenz der Wirtschaftsförderungen und Beiräte am 24. März

Welche Möglichkeiten sich für die deutschen ISA-Städte in China im Bereich Energie und Wasserstoff ergeben, das werden wir in unserer Fachtagung am 24. März erörtern. Denn auch in China stehen diese Themen weit oben auf der Prioritätenliste: Im September 2020 erklärte Präsident Xi Jinping vor der UN-Generalversammlung, China verpflichte sich bis zum Jahr 2060 klimaneutral zu werden. Die neue Marschrichtung forciert den Ausbau erneuerbarer Energien. So rechnet die Global Energy Interconnection Develop-ment and Cooperation Organization (GEIDCO) in Beijing mit einem jährlichen Ausbau der Windkraftkapazitäten um etwa 50 Gigawatt auf 540 Gigawatt im Jahr 2025 und der Solarenergiekapazitäten von jährlich 60 Gigawatt auf 560 Gigawatt. Bereits Ende Mai letzten Jahres verabschiedete der Volkskongress in Peking den landesweiten wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungsplan für 2020, darin enthalten ist erstmalig auch die Formulierung eines „nationalen, strategischen Plans für die Entwicklung der industriellen Wasserstoffindustrie“. Auch Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt bis 2050 C02-neutral zu werden und im Zuge dessen die nationale Wasserstoffstrategie in Gang gesetzt. Wasserstoff bietet große Chancen für Kooperationen und Handelsbeziehungen entlang neuer Wertschöpfungsketten. Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch!

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China startet nationalen CO2-Handel

Bereits seit 2012 unterstützt das Bundesum-weltministerium (BMU) China über die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) bei der ETS-Entwicklung mit dem von der Gesellschaft für internationale Zusammen-arbeit GmbH (GIZ) durchgeführten Vorhaben „Capacity Building zur Unterstützung des Aufbaus eines nationalen Emissions-handelssystems (ETS) in China“. Nun hat das chinesische Ministerium für Ökologie und Umwelt (MEE) am 5. Januar 2021 den Beginn der ersten Verpflichtungsperiode des nationalen Emissionshandelssystems (ETS) bekannt gegeben. Das Gesetz dazu trat am 1. Februar in Kraft. Damit werden 2.225 Unternehmen aus dem Energiesektor verpflichtet, ihre Emissionen zu messen und für jede ausgestoßene Tonne CO2 eine Emissionsberechtigung abzugeben. Das nationale Emissionshandelssystem reguliert jährlich rund 3,5 Gigatonnen CO2 und ist damit größer als das europäische System EU ETS.

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­Chinas Strategien für eine nachhaltige Entwicklung

Umwelt- und Klimapolitik spielen mittlerweile auch in China eine immer größere Rolle. Ist das auch jetzt nach dem schwierigen Corona- Jahr in China noch so? Dieser Fragen gehen Anna Holzmann und Nils Grünberg in einem MERICS China Monitor nach. Dabei analysieren sie insbesondere die Rolle technologischer Innovation und den Umbau der chinesischen Fertigungsindustrie.

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Der Duisburger Hafen gewinnt für die Logistik der Seidenstraße immer mehr an Bedeutung


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Nordrhein-Westfalen gilt als einer der führenden Umschlagplätze in Europa – und dazu trägt auch die neue Seidenstraße entscheidend bei. Neben Duisburg mit dem größten Binnenhafen Europas, sind mittlerweile auch Neuss und Köln direkt an die Logistikroute nach China angeschlossen, so ist es in einer Mitteilung von NRW.Global Business nachzulesen.

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Meldung aus dem ISA-Sekretariat

Am 3. Februar unterzeichnete die LUQOM Gruppe (Lampenwelt), der erste vertikal integrierte Online-Händler für Beleuchtungsprodukte in Europa, eine Kooperationsvereinbarung mit Poly Real Estate und ist damit offiziell in der Foshan Chinesisch-Deutschen Industrie Service Zone angesiedelt. Wir gratulieren sehr herzlich!

 

Vorläufiger Text des Investitionsabkommens EU-China ist nun online einsehbar

Nachdem die EU und China im Dezember 2020 die Verhandlungen über ein umfassendes Investitionsabkommen (CAI) im Grundsatz abgeschlossen haben, wurde am 22.01.2021 der vorläufige Text veröffentlicht. China verpflichtet sich in dem Abkommen dazu, Investoren aus der EU einen umfassenderen Marktzugang als je zuvor zu gewähren, einschließlich einiger wichtiger neuer Marktöffnungen. China verpflichtet sich außerdem, eine fairere Behandlung von EU-Unternehmen in China zu gewährleisten. Nach juristischer Prüfung und Übersetzung wird der Text dem Rat und dem Europäischen Parlament zur Annahme vorgelegt.

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November 2020


Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

die Rückkehr zur wirtschaftlichen Normalität nach COVID-19 setzt sich in China Schritt für Schritt fort. Die chinesische Wirtschaft produziert mittlerweile sogar mehr als vor der Krise. Chinas Exporte sind im Oktober 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um 11,4 Prozent gestiegen. Trotz der fortbestehenden Reisebeschränkungen, die auch die deutschen Unternehmen in China belasten, und trotz des noch etwas zurückhaltenden Konsums der chinesischen Bevölkerung überwiegen die positiven Faktoren bei weitem. China wird ein weiteres Mal die Konjunkturlokomotive sein müssen, die die Weltwirtschaft aus der Krise herauszieht.

25 Prozent der deutschen Unternehmen in China berichten, dass sie ihr Geschäft bereits wie gewohnt und unbeeinträchtigt von der COVID-19-Krise betreiben können oder dies bis Ende des Jahres erwarten. Weltweit ist dies nur bei 4 Prozent der deutschen Auslandsunternehmen der Fall. Der Unterschied vergrößert sich, wenn nach Zukunftserwartungen gefragt wird. 51 Prozent der deutschen Unternehmen in China erwarten in den nächsten 12 Monaten eine Besserung, 32 Prozent eine gleichbleibende Geschäftsentwicklung und 17 Prozent eine Verschlechterung. Weltweit lauten die Vergleichszahlen: 33 Prozent Verbesserung, 33 Prozent gleichbleibende Geschäftslage und 34 Prozent Verschlechterung. Damit steht China mit Abstand an der Spitze der Länder mit positiven Erwartungen an die Entwicklung der Wirtschaft. Es folgen Süd- und Mittelamerika (44 Prozent), Afrika (33 Prozent ) und Nordamerika (32 Prozent ). Die Euro-Zone liegt – leider – bei nur 27 Prozent (Zahlen: AHK-Herbstumfrage 2020).

Deutschland und Europa müssen daher mehr denn je die Dynamik des chinesischen Marktes für sich nutzen und dafür die politischen Rahmenbedingungen setzen. Es ist gut, dass die EU einerseits klar formuliert, welche weiteren Verbesserungen sie für die Tätigkeit europäischer Unternehmen in China und für den Handel zwischen China und der EU anstrebt, aber traditionell in Handelsfragen auf Verhandlungen und Kompromisse setzt. Denn Handelsbarrieren und Strafzölle sind das Letzte, was die Weltwirtschaft braucht, um von der COVID-19-Krise zu genesen. Deutschland und China sind als große Exportländer am meisten auf das Funktionieren der Weltwirtschaft und einen freien Handel angewiesen, sie haben insofern gleichgerichtete Interessen.

Bei unserem chinesisch-deutschen Industriestädtebündnis geht es um konkrete Unternehmens-kontakte, oft um Lokales, um das Öffnen von Türen zu Geschäftspartnern, die Suche nach guten Investitionsmöglichkeiten und das Initiieren von Kooperationen. Die ISA zeigt uns auch, wie stark weltwirtschaftliche Rahmenbedingungen und konkrete Geschäfte miteinander verwoben und voneinander abhängig sind. Ein Beispiel dafür ist das jüngst geschlossene Asien-Pazifik-Handels-abkommen RCEP. Es verbindet China mit 14 weiteren Asien-Pazifik-Staaten, umfasst 2,2 Milliarden Menschen und knapp ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung. Es verringert Zölle und erleich-tert die Lieferketten zwischen den Mitgliedstaaten. Das bedeutet, es wird auch deutschen Unterneh-men mit Niederlassungen in China den Zugang zu einer Vielzahl aufstrebender Wirtschaftsnationen erleichtern.

Liebe ISA-Freunde,
die Weltwirtschaft befindet sich ganz offensichtlich im Umbruch und in einer Phase schneller Veränderungen. Es ist nicht leicht, in einer solchen Phase die richtigen Entscheidungen zu treffen. Eines aber ist sehr wahrscheinlich: Die nächste Wachstumswelle wird aus Asien und dort insbesondere aus China kommen. Insofern haben Sie sich für Ihre Stadt und Ihren Aufgabenkreis mit dem Beitritt zu unserem Bündnis ISA richtig entschieden.
Wir bei PKS wollen alles daran setzen, dies in den kommenden Monaten immer wieder unter Beweis zu stellen, und hoffen, uns bald wieder persönlich mit Ihnen austauschen zu können.

Herzliche Grüße aus Berlin

Friedhelm Ost, Staatssekretär a. D.

Ernst Schwanhold Staatsminister a. D.

 

„CHINESISCH-DEUTSCHE INDUSTRIESTÄDTEALLIANZ (ISA) IST FLEXIBEL, PRAGMATISCH UND
ÄUSSERST EFFIZIENT“

– BWA-VORSTAND MICHAEL SCHUMANN IM INTERVIEW –

Michael Schumann ist Vorstandsvorsitzender des Bundes-verbandes für Wirtschafts-förderung und Außenhandel (BWA).
Michael Schumann setzt sich seit vielen Jahren für die deutsch-chinesische Zusammenarbeit ein. 2019 gründete er zusammen mit Hans Peter Friedrich, dem Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, die “China- Brücke” mit dem Ziel, die China-Kompetenz in Deutschland und das Verständnis beider Völker füreinander zu stärken. Der ISA Newsletter hat ihn interviewt.

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VERTRETER DER DEUTSCHEN BOTSCHAFT IN PEKING BESUCHEN DIE CHINESISCH-DEUTSCHE INDUSTRIE SERVICE ZONE IN FOSHAN

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Hendrik Barkeling, Leiter der Wirtschafts-abteilung der Deutschen Botschaft Peking, Christopher Weigand, Referent für den Bereich Energie der Deutschen Botschaft Peking, und Martin Fleischer, Generalkonsul des Deutschen Generalkonsulates Kanton, besuchten am 24. November den Verwaltungsausschuss der Chinesisch-Deutschen Industrie Service Zone Foshan.
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DEUTSCHE MASCHINENBAUER IN CHINA KÖNNEN AUFATMEN

Die deutschen Maschinenbauer in China atmen auf, denn ihre Auftragsbücher füllen sich wieder. Die große Mehrheit berichtet bereits über normale bis überdurchschnittliche Auslastung.

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CHANCEN UND RISIKEN FÜR DEUTSCHE UNTERNEHMEN IN CHINAS MEDIZINTECHNIKMARKT

Mitte November fand in Düsseldorf die Medica statt. In Websessions hatten die Aussteller die Gelegenheit ihre Besucher virtuell zu errei-chen. Wie erfolgreich sich Chinas Medizin-technikmarkt im Zeichen der Corona-Krise entwickelt und welche Bedeutung dies für deutsche Unternehmen hat, die sich für den chinesischen Medizintechnikmarkt interessie-ren oder dort bereits aktiv sind, das hat die GTAI auf der Messe in einer Websession be-leuchtet. In dem Beitrag berichten Stefanie Zenk, Senior Managerin der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft GTAI, und Dr. Xin Xiong, Leiter Biofunktionalisierte Oberflächen Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen, über die aktuelle Marktentwicklung und die Risiken und Chancen für das Medizintechnikgeschäft in China.

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CHINESISCHE WIRTSCHAFTSVERTRETER WÜNSCHEN SICH WENIGER BÜROKRATIE UND REGULATORISCHE HÜRDEN IN DER EU

Deutschland und die EU erheben Forderun-gen, die sämtlich das Ziel haben, es europä-ischen Unternehmen leichter zu machen, auf dem chinesischen Markt zu agieren.
Doch welche Erwartungen hat eigentlich China an die Ausgestaltung der europäischen Märkte? Zhou Lihong, die Vorsitzende der chinesischen Handelskammer bei der EU, beleuchtet die chinesische Perspektive.

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GESUNDHEITSERKLÄRUNG FÜR AUSLÄNDISCHE FLUGGÄSTE IN CHINA AB SOFORT NUR NOCH ONLINE

Seit dem 16. November müssen ausländische Fluggäste, die per Linienflug von und über Deutschland nach China einreisen wollen, die erforderliche Gesundheitserklärung online beantragen. Die Antragsteller sind gebeten, sich per PC oder Smartphone unter http://hrhk.cs.mfa.gov.cn/H5/ zu registrieren (Benutzername und Passwort gut aufbewah-ren für das spätere Einloggen) und online das Formular mit angeforderten Informationen auszufüllen, ihren Gesundheitszustand zu melden und negative Nukleinsäure- und IgM Anti-Körpertestergebnisse hochzuladen. Die chinesischen Auslandsvertretungen in Deutschland werden die Unterlagen prüfen und beglaubigen. Die beglaubigte Gesund-heitserklärung (elektronische Version) wird auf das vom Antragsteller registrierte Konto geschickt, in Form von einem QR-Code mit einem „HDC“ Kennzeichen (siehe Anhang). Dieser grüne QR-Code muss beim Einsteigen auf dem Smartphone oder in ausgedruckter Papierform vorgezeigt werden.

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Oktober 2020


Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

wenn irgendetwas die Bezeichnung Megatrend verdient, dann ist es die Urbanisierung Chinas. Etwa 60 Prozent der chinesischen Bevölkerung, das sind rund 840 Millionen Menschen, leben heute in Städten. Das Ende dieser Entwicklung ist aller Voraussicht nach noch lange nicht erreicht: In vom Einkommen her vergleichbaren Ländern liegt der Anteil der städtischen Bevölkerung bei 70 Prozent. Daher schätzt die German-Asia Pacific Business Association, dass die Städte Chinas in den kommenden 15 Jahren um mindestens weitere 300 Millionen Menschen wachsen werden. Zum Vergleich: Das entspricht schon annähernd der US-amerikanischen Gesamtbevölkerung.

Bei dieser Dynamik ist es nicht verwunderlich, dass das Thema „Smart Cities“ in China Konjunktur hat. Auch Wirtschaftsförderer der deutschen ISA-Städte haben auf der letzten ISA-Fachkonferenz Interesse an einem Austausch mit chinesischen Partnerstädten zu diesem Thema signalisiert. Angesichts der unterschiedlichen Größenordnungen deutscher und chinesischer Städte stellt sich die Frage nach der Schnittmenge der Interessen beider Seiten. Energieeffizienz im Gebäudebereich oder auch bei der Straßenbeleuchtung, um nur zwei Felder zu nennen, könnte ein Arbeitsfeld sein, das im beiderseitigen Interesse liegt.

China hat sich in der Bekämpfung des Klimawandels ehrgeizige Ziele gesetzt. Präsident Xi Jinping verkündete jüngst das Ziel, bis 2060 klimaneutral zu werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dies als ermutigend für ganz Europa bezeichnet und angekündigt, Deutschland werde mit China auf diesem Gebiet zusammenarbeiten. Auch unser ISA-Bündnis kann einen Beitrag dazu leisten.

China plant, bis zum Jahr 2025 fünf Millionen neue Gebäude mit insgesamt 40 Milliarden Quadratmetern Nutzfläche bauen zu lassen. Es wird von großer Bedeutung sein, diese Gebäude von Anfang an energieeffizient zu planen und zu bauen; späterer Umbau ist bekanntlich aufwendig und kann oft nur Stückwerk sein. Deutsche Städte und deutsche Unternehmen haben auf dem Gebiet des energieeffizienten Bauens und Betreibens manches zu bieten: Die ISA-Mitgliedstadt Bottrop zum Beispiel ist als Innovation City deutschlandweite Modellstadt für Umwelt und klimagerechten Stadtumbau. Auch andere ISA-Städte bemühen sich erfolgreich um Energieeffizienz und um den Einsatz von CO2-armer Energie im Baubereich. Die Deutsche Energie Agentur (dena) hat auf diesem Feld weltweit anerkannte Kompetenz und verfügt über China-Erfahrung, die sie in unser Bündnis einbringen kann.

Smarte Bauteile, vor allem Fenster, Türen, Rollläden, Heizungen und Lüftungsanlagen können drastisch beim Energiesparen helfen. Die deutsche Industrie hat hier einiges zu bieten, was Technik, Komfort und nicht zuletzt Energieeffizienz betrifft. Wer zum Beispiel bei Youtube unter „german windows“ nachforscht, wird dazu viel finden.

Liebe Freunde der ISA, liebe Wirtschaftsförderer der Mitgliedstädte,
Coronazeiten bieten die Möglichkeit, neue Konzepte zu entwerfen und Pläne zu schmieden. Wir sind für alle Ihre Anregungen offen und verstehen diese Zeilen als Anregung für Sie: Was genau für Ihre Stadt das Richtige und das Interessanteste ist, können Sie selbst am besten beurteilen.

Die Zusammenarbeit mit unseren chinesischen Partnerstädten bietet auf jeden Fall vielfache Chancen, denn die chinesische Wirtschaft kehrt Schritt für Schritt zu ihren früheren Wachstumsraten zurück. Nachdem sie im ersten Quartal 2020 um 6,8 Prozent geschrumpft war, lag das Wachstum im zweiten Quartal bereits bei 3,2 Prozent und erreichte im dritten Quartal nunmehr sogar 4,9 Prozent. Deutschlands enge Verflechtungen mit der chinesischen Wirtschaft bieten mehr Chancen von dieser schnellen Erholung zu profitieren.

Wir wünschen Ihnen allen Erfolg und ein Stück Gelassenheit, die in diesen Corona-Zeiten noch nützlicher ist als sonst. Wir senden unsere herzlichen Grüße in Ihre Büros oder ins Home Office.

Friedhelm Ost, Staatssekretär a. D.

Ernst Schwanhold Staatsminister a. D.

 

9. Plenarversammlung der ISA Auch als virtueller Austausch ein Erfolg

Am 16. Oktober 2020 trafen sich mehr als 20 Vertreter aus 15 deutschen und über 80 Vertreter aus 19 chinesischen Mitgliedsstädten zu ihrer ersten virtuellen Plenarversammlung. Dabei wurde eines klar: Auch in Zeiten der Pandemie halten Deutschland und China zusammen. Für die weitere Zusammenarbeit wurde vereinbart, sich verstärkt digital zu vernetzen – immer mit dem Ziel, weiterhin Kooperationen zwischen chinesischen und deutschen Städten und Unternehmen zu fördern.

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Die neuen Mitgliedsstädte der ISA: Baoding, Huzhou, Luoyang und Xuchang

BAODING 保定市 (Provinz Hebei)

„Baoding bedeutet Schutz und Ruhe“


Gesamtfläche: 19.000 km2
Gesamtbevölkerung: 9,39 Mio. Einwohner
Industriecluster: moderne Fertigungs-industrie, neue Energien und intelligentes Stromnetz, Biomedizin, neue Informationstechnologien

 

HUZHOU 湖州市 (Provinz Zhejiang)

„Klare Flüsse und grüne Berge sind so wertvoll wie Berge aus Gold und Silber mit dieser Philosophie gelang Huzhou der Eintritt in die nationale Strategie des Jangtse-Deltas und in die innovative Pilotzone für eine grüne Reform“


Gesamtfläche: 5.820 km2
Gesamtbevölkerung: 3,06 Mio. Einwohner

Industriecluster: neue Antriebstechnik für Fahrzeuge, Schlüsselkomponenten, grüne Möbelindustrie, Freizeit und Tourismus-industrie, digitale Wirtschaft, High-End-Geräte u. moderne Textilindustrie

 

LUOYANG 洛阳市 (Provinz Henan)

„Luoyang ist eine technologiebasierte Stadt mit großer wissenschaftlicher und technologischer Stärke“


Gesamtfläche: 15.200 km2
Gesamtbevölkerung: 7,17 Mio. Einwohner

Industriecluster: Maschinenbau, High-End Petrochemie und Informatik

Forschung und Entwicklung: 14 Forschungseinrichtungen auf der Provinzebene, 14 nationale Technologie-zentren von Unternehmen, 7 nationale Schlüssellabore, 9 nationale technische Forschungszentren sowie über 2.000 Forschungseinrichtungen

 

XUCHANG 许昌市 (Provinz Henan)

„Pilotstadt für minimale Müllerzeugung, Pilotzone für Integration zwischen Stadt und Land sowie Pilotstadt für nationale Standardisierung des öffentlichen Dienstes“


Gesamtfläche: 4.996 km2
Gesamtbevölkerung: 5 Mio. Einwohner

Industriecluster: weltweit größter Standort für die Produktion von Haarprodukten, größte Produktionsbasis für synthetische Diamanten in Asien, größte Produktions-basis für Aufzüge in Zentral- und Westchina, größte Recyclingbasis für erneuerbare Ressourcen nördlich des Jangtse in China

Weitere Informationen

 

ISA-Studie zur technologischen Kooperation von deutschen und chinesischen Unternehmen

­Eine Studie des Zentrums für Deutschland-studien an der Beijing Foreign Studies University im Auftrag der ISA zeigt Trends und Differenzen, aber auch Empfehlungen zur Kooperation zwischen deutschen und chinesischen Unternehmen auf: Chinesische und deutsche Unter-nehmen unterscheiden sich bei der technologischen Zusammenarbeit in ihrer Zielsetzung: Chinesische Unter-nehmen erwarten von der Kooperation einen besseren Zugang zum internationalen Markt und eine Verbesserung der Produktqualität. Deutsche Unternehmen wollen Zugang zum chinesischen Markt und ihre Produkte dem chinesischen Markt anpassen.

Deutsche und chinesische Unterneh-men werden künftig vor allem im Bereich Forschung und Entwicklung miteinander kooperieren.

Das Forscherteam empfiehlt zur Förderung der Kooperationen u.a. eine bessere chinesisch-deutsche Zusammenarbeit in der Hochschul- und Berufsbildung, einen besseren Schutz des geistigen Eigentums in China sowie ein besseres gegenseitiges kulturelles Verständnis.

Eine erfolgsversprechende techno-logische Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland ist vor allem in aufstrebenden Industriezweigen wie künstliche Intelligenz, E-Mobilität, autonomes Fahren und unbemannte Produktion zu erwarten.

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IWF-Chefin Kristalina Georgieva sieht positive Entwicklung der chinesischen Wirtschaft

Die Geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Kristalina Georgieva, hat in ihrer Pressekonferenz am 15. Oktober die Erholung der chinesischen Wirtschaft und deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft beleuchtet. China ist das einzige Land, das im laufenden Jahr ein Wirtschaftswachstum verzeichnen kann. Der IWF, so Georgieva, gehe für 2020 mittlerweile von einem Wachstum von 1,9 Prozent aus, das sei fast 1 Prozentpunkt mehr, als der IWF noch vor einem Monat erwartet habe.

Der Grund für diese positive Entwicklung sei, dass China die Pandemie entschlossen eindämme und gleichzeitig kraftvolle monetäre und fiskalische Anreize gesetzt habe, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Georgieva sagte, für 2021 rechne der IWF mit einem Wachstum der chinesischen Wirtschaft von 8,8 Prozent.

Die Erholung der chinesischen Wirtschaft habe sich positiv auf die Rohstoffpreise und auf rohstoffexportierende Länder ausgewirkt. Daneben komme sie vor allem denjenigen Ländern zugute, die mit China über globale Lieferketten eng verbunden seien. Positiv sei auch, dass China in dem Bemühen, einen Impfstoff gegen COVID-19 zu finden, international zusammenarbeite.

Zum Nachhören

 

Chinas Online Handel wächst unaufhaltsam

Am 11. November ist es wieder so weit, der Singles‘ Day, Chinas legendäres Online-Shopping-Festival, steht wieder vor der Tür. Die großen Online-Anbieter wie TMall, JD.com oder Alibaba stehen bereits in den Start-löchern und erwarten große Gewinne. Sicher werden sie vom Konsumenthusiasmus in der Post-COVID-19 Zeit profitieren. Zahlreiche zusätzliche Kunden konnten während der Corona-Krise hinzugewonnen werden, vor allem viele ältere und weniger technikaffine Menschen. Sie haben nun erfahren, wie hilfreich und einfach das Einkaufen z.B. von Lebensmitteln im Internet sein kann.

So beschert der Online Handel in China ein zweistelliges Wachstum, während der stationäre Einzelhandel das Jahr 2020 mit einem dicken Minus abschließen wird.
Auch beim grenzüberschreitenden Online Handel ist mit einem großen Plus zu rechnen.

Mehr zu den unterschiedlichen Entwicklungen der Online-Sparten und dazu, welche Strategie deutsche Anbieter von Konsum-gütern, Waren und Dienstleistungen beim Eintritt in den chinesischen Online-Markt anwenden können, erfahren Sie in einem Branchenbericht der GTAI.

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September 2020



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Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

kein Land hat jemals das Ausland so stark an seinem wirtschaftlichen Aufschwung partizi-pieren lassen wie China. Dies ist allen zugutegekommen: China selbst, aber auch den kooperierenden Ländern und ihrer Wirtschaft. Deutschland hat von dieser Zusammen-arbeit in besonderem Maße profitiert und profitiert davon auch weiterhin.

Diesen Weg der Zusammenarbeit sollten wir im Interesse aller weitergehen und dabei neue Entwicklungen integrieren. Präsident Xi Jinping hat jüngst bei der Videokonferenz China-EU nochmals seine Bereitschaft zum Multilateralismus bekundet.

Die Künstliche Intelligenz (KI) könnte ein Feld sein, auf dem sich die Zusammenarbeit – auch innerhalb der ISA – lohnt. Spezifische Assets, die Deutschland und China im Bereich KI aufweisen, können sich ausgezeichnet ergänzen und gute Kooperationen eröffnen.

China hat für die Entwicklung von KI ein ambitioniertes Investitionsprogramm beschlossen. Es ist auf sechs Jahre ausgelegt und mit einem Finanzvolumen von
1,4 Billionen US-Dollar ausgestattet. Bis 2025 soll damit zum Beispiel die digitale Vernetzung der Industrie wesentlich vorangetrieben werden. China verfügt über eine Reihe von Schlüsselressourcen, um seine Ziele im Bereich KI zu erreichen: große Datenmengen, Unternehmen, Talente, Forschung und Kapital. In einigen Feldern gibt es nach Meinung von Experten jedoch noch Defizite, etwa bei der Diversität der KI-Projekte und bei komplexen Algorithmen.

Deutschland hat insbesondere im B2B-Bereich der Künstlichen Intelligenz einiges zu bieten, was gut zu den geschilderten Wirtschaftszielen Chinas passt. Aber auch wir haben Defizite und brauchen Entwicklungspartner, um international nicht ins Hintertreffen zu geraten und das Potential von KI künftig besser zu nutzen. China sollte einer dieser Entwicklungspartner sein und eine wichtige Rolle einnehmen.

Laut einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums könnte allein das produzierende Gewerbe in Deutschland mit Hilfe von KI schon bis 2023 eine zusätzliche Bruttowertschöpfung von 30 Milliarden Euro erzielen. Durch die Coronakrise mag sich der Zeithorizont 2023 verlängern, es bleibt aber die enorme quantitative Dimension der Verbesserung, der Entwicklungssprung, den KI bewirken kann. Es werden ganz neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungen entstehen, die neue Marktchancen eröffnen.

Wir sollten innerhalb der ISA die Entwicklung genau beobachten und gemeinsam überlegen, welche spezifischen Branchen, Problemstellungen und Projekte sich bei Wahrung der beiderseitigen Belange innerhalb unseres Städtebündnisses für eine Zusammenarbeit im Bereich KI anbieten. Vielversprechend erscheint der Bereich des Gesundheitswesens. Hier ergeben sich in der Diagnostik durch die Auswertung medizinischer Daten (insbesondere Auswertung der medizinischen Bildgebung, an der China besonders interessiert ist) mit Hilfe von KI ganz neue Möglichkeiten. Bei der medizinischen Behandlung werden unter anderem präzisere und stärker personalisierte Therapiekonzepte möglich. Der Einsatz von Robotern im Bereich der Chirurgie und der Pflege sowie der große Bereich der Telemedizin stehen ebenfalls im Fokus der chinesischen KI-Konzepte.

Wir sind auch bei diesem Thema dankbar für Ihre Anregungen und grüßen Sie herzlich aus Berlin.

Friedhelm Ost, Staatssekretär a. D.

Ernst Schwanhold Staatsminister a. D.

 

9. Plenarversammlung der ISA am 16. Oktober 2020 in Hannover

Traditionell treffen sich die chinesischen und deutschen Mitgliedsstädte der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz (ISA), jeweils m Herbst zur Plenarversammlung. Auch in diesem von der Pandemie geprägten Jahr wird das Treffen, wenn auch unter veränderten Bedingungen stattfinden können.

Die deutschen Städtevertreter, Wirtschaftsförderer und Beiräte sind eingeladen, am Freitag, den 16. Oktober, von 9:00 bis 11:00 Uhr in Hannover zusammenzukommen und dort gemeinsam – unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln – zu tagen. Per Video wird Hannover mit der Tagung der chinesischen Städte in China verknüpft, sodass wir uns nach langer Zeit wiedersehen und über die nächsten Schritte beraten können. Wer nicht nach Hannover reisen darf oder möchte, kann sich auch virtuell dazu schalten. Die Tagesordnung (im Anhang) hält interessante Themen bereit, so stellen sich z.B. die vier neuen chinesischen Mitgliedsstädte (Huzhou (Provinz Zheijang), Xuchang (Provinz Henan), Luoyang (Provinz Henan) und Baoding (Provinz Hebei)) vor und es wird um neue Formen der Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen der beiden Länder gehen. Die Anmeldung zur Plenarversammlung sollte bis zum 9. Oktober erfolgen (Anmeldung bitte per E-Mail an isa@pks-gmbh.net).

Teilnahme auch via Zoom-Konferenz möglich!

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CIPA und ISA: Erfolgreiche Plattformen für chinesisch-deutsche Kooperationen

Die China International Investment Promo-tion Agency (CIPA) und Vertreter der Chinesisch-Deutschen Industriestädte-allianz (ISA) trafen sich am 24. September zu einem Austausch über mögliche künftige Kooperationen zwischen China und Deutschland.
Xaojun Xu, Direktor der CIPA, hatte dazu in die Räumlichkeiten der CIPA nach Frankfurt eingeladen. Qiang Rong, Chef-Repräsentant der Stadt Foshan und Stellvertretender Generalsekretär der ISA, begrüßte die Teilnehmer und führte durch das Programm. Staatssekretär a.D. Friedhelm Ost gab einen Bericht über die Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen der Volksrepublik China und der EU nach der Konferenz am 14. September.
Organisiert wurde der Austausch als Hybridveranstaltung, bei der einige Teilnehmer in den Räumen der CIPA anwesend waren, während sich andere per Videokonferenz zuschalteten.

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Foshan Greater Bay Area in 90 Minuten

Die Foshan Sino-German Industrial Service Zone und die AHK China/Guangzhou hatten am 23. September zu einem Online-Seminar über die Möglichkeiten im Sanglowan Innovation Cluster und die Robotik und intelligente Fertigungsindustrie in der Greater Bay Area eingeladen. Die Greater Bay Area, einschließlich des Perlflussdeltas, Hongkong und Macao, bietet viele Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen. Mit rund 70 Mio. Einwohnern und Marktzugang zu 1,3 Mrd. Kunden in China wird das Gebiet weiter-wachsen. Die Stadt Foshan im Perlflussdelta hat sich zu einem der führenden Industrie-zentren Chinas entwickelt und verfügt über eine starke Produktionsbasis. 2018 erreichte hier die Industrieproduktion einen Gesamtwert von 2,1 Billionen CNY (rund 255 Milliarden EUR). Sanlongwan Innovation Cluster, früher als deutsch-chinesische Industriedienst-leistungszone bezeichnet, ist die technologisch intensivste Region in Foshan und umfasst drei Distrikte. Heute dient sie als innovationsorientierte Basis für die technologische Modernisierung der Stadt und den globalen Marktzugang.

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Mönchengladbach und der Kreis Düren wollen Mitglieder der ISA werden

Am 20. August besuchte Qiang Rong, stellvertretender Generalsekretär der ISA und Chefrepräsentant der Stadt Foshan die Wirtschaftsförderungsgesellschaft von Mönchengladbach. David Bongartz, Prokurist der WFMG, präsentierte Mönchengladbach als innovativen Standort mit überregionalem Marktpotential. Auch Borussia Mönchengladbach war ein Thema, denn auch Foshan verfolgt das Ziel zu Spitzenleistungen im Fußball.
Am 31. August hatte der Landrat des Kreis Düren, Wolfgang Spelthahn nach Düren eingeladen. Der Kreis Düren verfügt über das größte Forschungszentrum Europas, die Forschungsgruppe Jülich, hat eine starke Fachhochschule an der hunderte chinesische Studentinnen und Studenten jährlich ihr Studium absolvieren und führt in Gemeinschaft mit der RWTH Aachen zur Zeit Projekte zur Mobilität durch. Der Landrat hofft durch die Mitgliedschaft in der ISA neue zukunftsweisende Partnerschaften und Kooperationen für den Kreis Düren aufbauen zu können. Neben Qiang Rong nahmen auch Staatssekretär a.D. Friedhelm Ost und Rechtsanwalt Claus Brockhaus an dem Treffen teil.

 

Die Hälfte des globalen Wachstums findet im nächsten Jahr wahrscheinlich in China statt


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In einem Interview mit dem Fernsehsender ntv (30.8.2020) bemerkte der Botschafter Großbritanniens, Sebastian Wood, der zuvor Botschafter in China war, zur deutschen China-Politik: „Ich finde, dass die deutsche Politik gegenüber China der britischen sehr ähnlich ist….Wir wissen auch, dass China eine großartige Zivilisation ist und vielleicht die größte Volkswirtschaft der Welt geworden ist. Der Internationale Währungsfonds schätzt, dass nächstes Jahr die Hälfte des globalen Wachstums in China passieren wird. Also mehr als in Europa, in den Vereinigten Staaten, in Japan zusammen! Das können wir nicht ignorieren. Und deshalb glaubt die britische Regierung wie die in Deutschland, dass der Versuch, uns irgendwie von China zu entkoppeln, keine gute Idee wäre. Dann hätten wir keinen Einfluss mehr. Die Idee eines kalten Krieges mit China finde ich persönlich fast verrückt. Das würde niemandem gut tun.“

Juli 2020



Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

unsere ISA-Fachkonferenz am 7. Juli wurde erstmals als Webinar durchgeführt. Sie hat seitens der Wirtschaftsförderer der deutschen ISA-Mitgliedstädte viel Zuspruch gefunden und neue Ideen erbracht. Dafür bedanken wir uns herzlich.

Für uns war es beeindruckend zu sehen, wie flexibel, einfallsreich und engagiert Sie als Wirtschaftsförderer der deutschen ISA- Städte der Coronakrise und ihren Folgen begeg-nen und auch in schwierigen Zeiten Wege finden, die Wirtschaft und die Unternehmen ihrer Städte zu unterstützen. Sie haben uns immer wieder versichert, dass Sie die ISA auch als eine Wissensplattform sehen, die es Ihnen ermöglicht, von Kolleginnen und Kollegen zu lernen und sich inspirieren zu lassen. Diesem Anspruch ist die Fachkonferenz in besonderer Weise gerecht geworden.

Klar geworden ist dabei auch, dass die ISA-Städte und ihre Wirtschaftsförderer weiterhin mit Entschiedenheit auf das China-Geschäft und auf unser ISA-Bündnis setzen – gerade in Corona-Zeiten. Achim Hartig, Managing Director von Germany Trade & Invest, hat zurecht darauf hingewiesenn, dass der chinesische Markt sich schnell erholt und in bewundernswerter Weise mit der Krise fertig geworden ist.

Deutsche Unternehmen stellen ihre China-Investitionen in der Krise vielleicht „on hold“, aber sie halten grundsätzlich daran fest. Die chinesischen Investitionen sind nach einem Hoch in 2019 zwar zahlenmäßig zurückgegangen, jedoch berichten mehrere ISA-Städte, dass sie qualitativ und technologisch hochwertiger seien als je zuvor. Aktuell gibt es in den ISA-Städten trotz Corona- Krise konkrete Kooperationsanfragen deutscher Unternehmen in Richtung China, aber auch umgekehrt, die wir gerne im Rahmen der ISA unterstützen und begleiten werden.

Den Vorschlag, innerhalb der ISA kleinere Arbeitsgruppen zu besonderen Wirtschafts-bereichen und -themen zu bilden, damit die jeweiligen deutschen und chinesischen Städte ihre spezifischen Stärken zusammenbringen können, nehmen wir gerne auf .Wir möchten dazu mit Ihnen zusammen ein Konzept erarbeiten. In der Umsetzung könnte diese Idee zu zwar kleineren, aber hochspezialisierten deutsch-chinesischen Veranstaltungsformaten mit hohem “ Matchmaking-Effekt“ führen.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen und grüßen herzlich aus Berlin.

Friedhelm Ost, Staatssekretär a. D.

Ernst Schwanhold Staatsminister a. D.

 

Regionale Kooperationen wie die ISA stärken chinesisch-deutsche Wirtschaftsbeziehungen

Schneller als in anderen Ländern ist die Industrieproduktion in China nach dem Corona-Lockdown wieder angelaufen.
Im zweiten Quartal lag die Wirtschafts-leistung um 3,2 Prozent über dem Vor-jahreswert, der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe stieg im Juni 0,5 auf 51,2 Punkte.In einer aktuellen Wachstumsprognose der Weltbank wird für das gesamte Jahr 2020 immerhin ein Plus von einem Prozent vorausgesagt, während die Wirtschaftsleistung andernorts ein-bricht.
Mit Jens Hildebrandt, der seit vielen Jahren in China lebt, und als Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Beijing und geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutschen Handelskammer (AHK) für Nordchina, direkten Einblick in die Veränderungen des chinesischen Marktes hat, haben wir ein Gespräch zur aktuellen Entwicklung geführt.

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Chinas digitale Plattformökonomie

Der Aufbau einer digitalen Plattform-ökonomie ist ein Hauptziel chinesischer Wirtschaftspolitik. Damit kommt ein starker Konkurrent auf den Markt, andererseits bieten sich auch große Chancen für deutsche Unternehmen, vor allem bei der Digitalisierung der Industrie.

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China führend in der Batterieproduktion

Experten gehen davon aus, dass im Jahre 2030 über 70% der Lithium-Ionen-Batterien aus der chinesischen Fertigung kommen werden; diese Batterien sind das zentrale Speichermedium für Elektroautos. In den nächsten zehn Jahren – so die Prognose der Analysefirma Benchmark Minerals – werden weltweit 142 Großfabriken dafür errichtet werden: über 70 % entfallen auf China, 8,5 % auf die USA und 6,8 % auf Deutschland.
Ein großes Batteriewerk wird auch das chinesische Unternehmen CATL in Erfurt bauen. Die Volkswagen AG will sich in der Batteriefertigung in China mit einer Investition in Höhe von über 1 Mrd.€ engagieren und sich so mit über 26 % am Batterieproduzenten Gotion High-Tech beteiligen.

 

Neue Negativlisten für ausländische Investoren

China hat einen weiteren Schritt zur Gleichstellung inländischer und ausländischer Investitionen getan.
Die sog. Negativlisten, die ausländische Investitionen verbieten oder verhindern, wurden zusammengestrichen. Die neue Fassung der Negativliste ist ab dem 23. Juli anwendbar.

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Kurioses: Weltweit erster Roboter-Restaurantkomplex in Guangdong

Foshan. Am 22. Juni eröffnete in Shunde der erste Roboter-Restaurantkomplex. Die Qianxi Group, ein Tochterunternehmen von Country Garden, errichtete das mit neuester fortschrittlicher Technologie ausgestattete Restaurant auf einer Fläche von 2.000 m2. Die 200 Menüpunkte können innerhalb von 20 Sekunden serviert werden. Am Tag der Eröffnung unterzeichnete Qianxi Group auch eine Kooperationsvereinbarung mit Siemens (China) zu einer langfristigen strategischen Partnerschaft u. a. zur Förderung der digitalen Entwicklung des Smart Dining-Segments.

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Juni 2020

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

der durch das Corona-Virus erzwungene Lockdown hat die gesamte Weltwirtschaft sehr hart getroffen. Viele Unternehmen mussten ihre Produktionsanlagen stoppen, der Außen-handel fiel so stark wie nie zuvor zurück, die Umsätze im Einzelhandel brachen ein, die Zahl der Arbeitslosen erreichte neue Höhen. Überall werden nun Rettungspakete von den Regierungen auf den Weg gebracht, um die Konjunktur wieder anzukurbeln und neues Wirtschaftswachstum zu generieren.

Die jüngsten Nachrichten aus der Volksrepublik China machen Hoffnung: In einigen Branchen sind dort 80 bis 90 % der Belegschaften zurück in den Betrieben. Wenn auch das Wachstum der chinesischen Volkswirtschaft im 1. Quartal dieses Jahres deutlich einbrach, so erwarten Experten für 2020 insgesamt doch ein Plus beim Bruttoinlands-produkt von 4 bis 5 %. Viele deutsche Manager sind inzwischen in ihre Firmen nach China zurückgekehrt. Manche deutsche Unternehmen machen 30, 40 oder mehr Prozent ihres Umsatzes auf dem chinesischen Markt. Gerade in dieser Krisenzeit haben sie gemerkt, wie wichtig ihre Investitionen, Beteiligungen, Niederlassungen und Joint Ventures in China sind.

Für die Europäische Union und insbesondere für Deutschland ist die Volksrepublik China inzwischen zum wichtigen Wirtschaftspartner geworden. 1975 nahmen China und die EU diplomatische Beziehungen auf. Die gegenseitigen Beziehungen sind stabil und koopera-tiv. Bei dem nächsten EU-Gipfel sollten unter der deutschen Ratspräsidentschaft weitere Fortschritte angestrebt werden. Der chinesische Außenminister Wang Yi hat gerade jüngst die Absicht bekundet, „die Verhandlungen über das Investitionsabkommen noch in diesem Jahr abzuschließen, was sowohl für China als auch für die EU vorteilhafte Kooperationschancen in neuen Bereichen wie Verbindung und Vernetzung, Umweltschutz, digitale Wirtschaft und Künstliche Intelligenz mit sich bringen würde.“
Die Unternehmen in den 20 deutschen Städten, die der ISA angehören, werden von den guten Wirtschaftsbeziehungen zu China profitieren können. Über die ISA ist es möglich, Partner in den 23 chinesischen Mitgliedsstädten zu finden.

Wir werden gemeinsam mit dem ISA-Sekretariat in Foshan die Anstrengungen noch verstärken, damit diese Partnerschaft zur soliden Win-win-Entwicklung für Firmen in beiden Ländern führen wird. Gemeinsam wird sich die Corona-Krise am besten überwinden und meistern lassen.

Mit herzlichen Grüßen

Friedhelm Ost, Staatssekretär a. D.

Ernst Schwanhold Staatsminister a. D.

 

ISA-Videokonferenz der
Wirtschaftsförderungen und Beiräte

Eigentlich wollten wir uns bereits im April zu einer Fachtagung der Wirtschafts-förderer der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz (ISA) in Neuss treffen – bedingt durch Corona mussten wir davon Abstand nehmen. Unsere nächste Begegnung wollen wir nun aber nicht mehr auf die lange Bank schieben. Am 7. Juli 2020, 10:00 bis 12:00 Uhr laden wir Sie ein, sich mit uns digital via Zoom über Neuigkeiten in der ISA, in China und bei Ihnen in den Städten auszutauschen.

 

Bundeskanzlerin Merkel: China ist wichtiger strategischer EU-Partner

„Europas Beziehungen zu China werden weiterhin im Mittelpunkt unserer EU-Ratspräsidentschaft stehen“, dies hob Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Regierungserklärung am 18. Juni im Deutschen Bundestag hervor und erläuterte weiter: „Die Entscheidung, das für den 14. September in Leipzig geplante EU-China-Treffen aufgrund der Pandemie zu verschieben, ist uns nicht leicht gefallen.“ Die Bundeskanzlerin ist sich mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping und mit dem Präsidenten des Europäischen Rates Charles Michel einig, dieses Treffen bald nachzuholen. Denn gerade gegenüber einem strategischen Partner wie China sei es – so Angela Merkel – wichtig, dass Europa mit einer Stimme aller 27 Mitgliedstaaten spricht. Sie plädierte für einen offenen Dialog, bei dem gemeinsam mit China an so wichtigen Themen wie dem Abschluss eines Investitionsabkommens, Fortschritten im Klimaschutz und der gemeinsamen Rolle in Afrika weitergearbeitet werden soll: „Diesen Dialog werden wir auch in der deutschen Ratspräsidentschaft fortsetzen und hoffentlich auch als Ergebnis für Klimaschutz, Freihandel und Multilateralismus erzielen“.
Die deutsche Bundeskanzlerin hat seit dem Ausbruch der Pandemie-Krise bereits dreimal mit Staatspräsident Xi Jinping telefoniert, zuletzt Anfang Juni: Das spiegelt ein tiefes gegenseitiges politisches Vertrauen wieder, betonte Xi.

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Positive Perspektive für China

Die Weltwirtschaft ist durch die Pandemie-krise tief abgerutscht. In den großen Industrieländern werden intensive Bemühungen unternommen, um mit großen Milliarden-Programmen aus dem Tal der Rezession herauszukommen. Gute Chancen geben Wirtschaftsexperten vor allem der Volksrepublik China, die Krise in einem überschaubaren Zeitraum wieder hinter sich zu lassen. Zuvor ist das Bruttoinlandsprodukt im 1. Quartal diesen Jahres um 6,8 % geschrumpft, doch erwartet die Weltbank für das Gesamtjahr noch immer ein positives Wachstum. Die chinesischen Unternehmen kehren mehr und mehr zur Normalität zurück; 40 % werden ihr zu Jahresbeginn geplantes Investitionsniveau beibehalten. Die Nachfrage der Konsumen-ten nimmt wieder zu, das tägliche Leben normalisiert sich wieder.

 

Chinas Weichen für 2020

Am 3. Juni stellte der chinesische Botschafter Wu Ken in einer Webkonferenz die Ergebnisse der Jahrestagungen der chinesischen Regierung vor. Die Tagungen hatten wegen Corona erstmalig seit 35 Jahren erst im Mai stattgefunden. 5000 Delegierte aus allen Landesteilen und Berufsgruppen waren zu den Tagungen gekommen. Die Auswirkungen des Lockdown im ersten Quartal 2020 seien für für China immens gewesen, so der Botschafter. Nun versuche die Volksre-publik China sukzessive die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Die chinesische Binnenwirtschaft gewinne seit April zunehmend an Dynamik und die ersten ermutigenden Anzeichen seien schon sichtbar. Die enge Verflechtung der chinesischen Wirtschaft mit der Weltwirt-schaft ließen allerdings keine zuverlässi-gen Prognosen zu, da die Unwägbarkeiten der Pandemie zu groß seien, so der Botschafter Wu Ken. Daher setze sich die Regierung in ihrem Bericht auch kein BIP-Wachstumsziel. Damit sich die chinesische Wirtschaft in diesem Jahr stabil und gesund entwickeln könne, habe die chinesische Regierung nun ein Konzept unter dem Titel „Sechs Sicherheiten“ vorgelegt. Sowohl Arbeitsplätze als auch die Grundversorgung der Bevölkerung, der Marktteilnehmer, die Ernährung, die Energieversorgung und Produktionsketten sollten gesichert werden. Insgesamt 90 konkrete Maßnahmen in acht Bereichen würde die Regierung ergreifen. Darüber hinaus wolle China auch die Öffnung nach außen vorantreiben, so sei es auf der Jahrestagung des Volkskon-gress beschlossen worden. Mit Blick auf die Zukunft würden sich deutschen Unternehmen in der Zusammenarbeit mit China vier Chancen bieten.

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Telekom setzt weiter auf Huawei

Die Deutsche Telekom will auch in Zukunft beim 5G-Ausbau auf die Beteiligung von Huawei setzen. Das chinesische Unternehmen sei im Bereich der Mobilfunktechnologie ein wichtiger Ausrüster. Ein Ausschluss von Huawei bei 5G würde nämlich einen Rückbau bei 4G zur Folge haben und Deutschland dadurch massiv zurückwerfen. Sowohl die deutsche Regierungschefin Angela Merkel als auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier befürworten die Beteiligung von Huawei, um Nachteile für die deutsche Wirtschaft zu vermeiden.

 

Deutsche Maschinenbauer setzen auf China

Der deutsche Maschinenbauverband VDMA hat in seiner sechsten Blitz-Umfrage bei seinen Mitgliedern, die Standorte in China haben, festgestellt: Der chinesische Markt ist für die Maschinenbauer wieder auf dem Weg zur Normalisierung. Nur 22 % der befragten Firmen bemerken die Auswirkungen der Corona-Krise jetzt noch als groß; im April und März waren es etwa 50 bis 60 %. 25 % der Unternehmen schätzen die Auswirkungen als nur noch gering ein. Rund ein Drittel der Maschinen-bauer erwarten, dass die Wachstumsziele für 2020 zu erreichen sind. Dabei setzen sie große Hoffnungen insbesondere auf die staatlichen Konjunkturanreize in China und auf die unerwartet schnelle Erholung des chinesischen Marktes. Mit einem starken Aufschwung in China rechnen die deutschen Maschinenbauer für das 1. Halbjahr 2021.

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Hohe Priorität für Agrarchemie

Die Chemiekonzerne Chemchina und Sinochem bündeln ihre Kräfte in der neuen Syngenta Group und werden in Zukunft eine große Rolle in der Agrarchemie spie-len – vor allem bei Pflanzenschutz-mitteln,beim Saatgut und Dünger sowie in der Agrartechnologie. Der neue chinesische Konzern mit Sitz in Basel wird einen Umsatz von 23 Mrd. US-Dollar haben und damit mit der Bayer AG (22 Mrd. US-$) gleichziehen, während die BASF AG lediglich 8,7 Mrd. Euro im globa-len Agrargeschäft umsetzt. Der chinesi-sche Markt ist außerordentlich wachstums-stark für die moderne Agrarchemie. Die Landwirtschaft soll in den nächsten Jahren nachhaltig modernisiert werden, um Chinas Abhängigkeit von Lieferungen aus den USA und Lateinamerika zu verringern. Für Bayer und BASF wird China weiterhin attraktiv bleiben, wenn auch die Syngenta Group die führende Rolle einnehmen wird.

 

Neue ausländerrechtliche Rahmenbedingungen für Fachkräfte aus Drittstaaten

Am 1. März 2020 ist das Fachkräfte-einwanderungsgesetz (FEG) in Kraft getreten. Da sich der Arbeitsmarkt in den letzten Jahren stark gewandelt hat, wird mit dem neuen Gesetz der Arbeitsmarkt-zugang für Fachkräfte aus Staaten außerhalb der Europäischen Union erweitert und damit auch erleichtert. Im folgenden Interview schildert der erfahrene Rechtsanwalt Claus Brockhaus, Geschäftsführer der Kanzlei Brockhaus & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in Frechen, Einzelheiten der neuen Regelungen.

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Deutsche Unternehmer beim Drachenbootfest in Sanlongwan in Foshan

Am 20. Juni fand das deutsch-chinesische Drachenbootfest in Sanlongwan statt. Die Veranstaltung an der 10 deutsche Unternehmen teilnahmen, wurde vom Verwaltungsaus-schuss der Chinesisch-Deutschen Industrie Service Zone der Stadt Foshan organisiert und durchgeführt. Beim Besuch des Drachenbootclubs Lecong erfuhren die Teilnehmer im Trophäenraum zunächst einiges über die Drachenbootkultur. Nach kurzer Anleitung gingen die Gäste schließlich in drei Drachenbooten ins Rennen. Eine Visite des Park entlang des Dongping-Flusses stand ebenfalls auf dem Programm und wie man Zonghi (Klebreisknödel) – die traditionelle chinesische Spezialität zum Drachenbootfest – herstellt, das lernten die Gäste anschließend im deutschen Restaurant. Beim Dinner berichtete Herr Xixiong ZHU, stellvertretender Direktor des Verwaltungsausschusses, über die Geschichte des Drachenbootfests und informierte die deutschen Unternehmer über aktuelle Entwicklungen und Kooperationen in Sanlongwan in Foshan, dabei hob er die guten Investitionsmöglichkeiten besonders hervor.

 

April 2020

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

„Exitstrategie“ ist in der Coronakrise derzeit das wohl am meisten gebrauchte Wort. Auch die ISA arbeitet intensiv an ihrer Exitstrategie und bereitet sich auf die kommenden Monate vor. Die Zusammenarbeit mit unseren chinesischen Partnerstädten war zu keinem Zeitpunkt unterbrochen; jetzt werden wieder persönliche Zusammentreffen geplant:
Am 7. Dezember 2020 wird sich unsere Partnerstadt Foshan in Berlin deutschen Unternehmen vorstellen, am 9. Dezember findet dann die coronabedingt verschobene ISA-Veranstaltung auf der Automatica-Messe in München statt. Bitte merken Sie sich diese Termine schon heute vor!

In Krisenzeiten ist es noch wichtiger als sonst, auf eingespielte Netzwerke und Kooperationen zurückgreifen zu können, auf Partner, zu denen man in einem Vertrauensverhältnis steht und die sich einem verpflichtet fühlen. Wir freuen uns darüber, dass die ISA sich in der Coronakrise bewährt hat. Die Maskenspende aus Foshan ist ein Zeichen der Solidarität zwischen den Mitgliedstädten des Bündnisses, das wir dankbar zur Kenntnis nehmen. Erfreulich ist, dass die Industrieproduktion in China inzwischen wieder angelaufen ist. Deutsche Investoren, die dort aktiv sind bewerten dies als positives Zeichen. So berichtete die FAZ in der Ausgabe vom 18. April, dass der Warenfluss aus China wieder läuft.

Die Coronakrise hat offenbart, wie kleinteilig und verzweigt die Lieferketten in der
internationalen Zusammenarbeit der Unternehmen organisiert sind und wie leicht sie daher in einem Störfall gefährdet oder unterbrochen werden können. Wie soll man darauf
reagieren? Nationale Abschottung kann keine Antwort sein – schon gar nicht für das
Exportland Deutschland, das international so stark vernetzt ist wie kaum ein anderes. Allen Ideologen und Populisten, die die nationale Abschottung propagieren, sei angeraten, auf die zu schauen, die die Krise der Lieferketten managen müssen: nämlich auf die Wirtschaft selbst.

Die deutschen Unternehmen haben auf die Störung der Lieferketten bereits reagiert –
schnell, klug, vorausschauend, moderat und unideologisch: Die Lagerhaltung soll etwas
ausgebaut werden, um für Krisen einen zeitlichen Puffer zu haben ( Stichwort: Antifragili-tät), internationale Lieferketten werden auf Schwachstellen untersucht und man achtet noch mehr als früher darauf, mit verläßlichen und leistungsfähigen Lieferanten im Ausland zu arbeiten, die in der Krise flexibel und hilfsbereit sind. Auch insofern bietet sich die ISA den Unternehmen als zukunftsfähige Plattform an.

Herzliche Grüße, bleiben Sie gesund, geduldig und zuversichtlich!

Friedhelm Ost, Staatssekretär a. D.

Ernst Schwanhold Staatsminister a. D.

 

Foshan spendet 100.000 Atemschutzmasken für deutsche ISA-Städte

Die Stadt Foshan spendete 10 deutsche Mitgliedsstädten der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz (ISA) insgesamt 100.000 Atemschutzmasken und 100 Thermometer.
Die Oberbürgermeister der Städte Aachen, Wuppertal, Bottrop, Solingen, Hamburg, Ingolstadt, Kaiserslautern, Chemnitz, Lahr und des Rhein-Kreises Neuss dankten der Stadt Foshan für die Unterstützung.

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Delegation aus Foshan kommt im
Dezember 2020 nach Deutschland

Die chinesische Delegation aus der Stadt Foshan wird ihre ursprünglich für Juni geplante Deutschland-Reise auf Dezember 2020 verschieben.
Die neuen Termine sind:
Montag, 7. Dezember 2020, Berlin: In einer „Global Roadshow“, wird sich die Stadt Foshan deutschen Unternehmern präsentieren.
Mittwoch, 9. Dezember 2020, München: ISA-Round Table und Besuch der automatica-Messe (https://automatica-munich.com/de/). In Kürze erhalten Sie genauere Details zum Programm.

 

GTAI berichtet über die Maßnahmen Chinas zur Stützung der Wirtschaft in Folge der COVID-19-Pandemie

Chinas Regierung stellt 14,3Mrd. € zur Bekämpfung und Kontrolle der Covid19-Pandemie zur Verfügung. Im Mittelpunkt stehen Massnahmen zur Stützung der Wirtschaft, insbesondere der kleinen und mittleren Unternehmen. Auch deutsche Unternehmen sind grundsätzlich antragsberechtigt. Der Antragserfolg ist – so die AHK – Einzelfall und branchen-abhängig. Die Webseite der AHK bietet einen Überblick über die Unterstützungs-maßnahmen für die deutsche Wirtschaft. Den Link dazu finden Sie in diesem Artikel.

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Chinas Wirtschaft auf dem langen Weg der Erholung

­Die Situation in China habe sich nach der Corona-Krise in der letzten Zeit deutlich verbessert, so ist es in einem Kurzbericht des Instituts der deutschen Wirtschaft nachzulesen. Dennoch könne von einer wirtschaftlichen Erholung noch keine Rede sein. Die Statistik für März 2020 zeigt, dass sich die Wirtschaft Chinas immer noch weitab von der Normalität befindet.

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Februar 2020


Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

das Corona-Virus – offiziell Covid-19 – beherrscht die Schlagzeilen. Es zeigt uns, was wir in der Theorie alle seit langem wissen, aber wohl noch nie zuvor so eindrücklich vor Augen geführt bekommen und am eigenen Leibe erlebt haben: Unsere Weltwirtschaft ist bis in die kleinsten Verästelungen engstens vernetzt. Jede größere Störung oder gar Unterbrechung des Wirtschaftsgeschehens an irgendeinem Ort der Welt kann zu Turbulenzen, Einbußen oder sogar zum Zusammenbruch der Lieferketten an ganz anderen, oft weit entfernten Orten führen.
Und alle sind betroffen: die produzierenden Unternehmen, die Zulieferer, die Arbeit-nehmer, die Aktionäre, die Konsumenten und mittelbar auch die Politik auf allen Ebenen. Wir sind wirtschaftlich in einem Ausmaß voneinander abhängig, das es in der Geschichte bisher noch nicht gegeben hat.
Welche Lehren soll man daraus ziehen? Gewiß nicht die, sich „autark“ zu machen. Das kann kein Unternehmen und kein Land und sei es noch so groß. Es ist auch kein erstrebenswertes Ziel, denn es wäre mit großen Wohlstandsverlusten verbunden.
Die Devise kann nur lauten, in einer verwundbaren Weltwirtschaft größtmögliche Stabilität durch (arbeitsteilige) Kooperation über nationale Grenzen hinweg zu erlangen.
Störungen in diesem Mobile der gegenseitigen Abhängigkeiten wird es immer geben, heute haben sie ihre erste Ursache in China, morgen vielleicht bei uns. Heute ist es ein Virus, morgen kann es eine Naturkatastrophe oder irgend etwas anderes sein. Wir werden wahrlich genug damit zu tun haben, mit den Folgen derartiger Störungen fertig zu werden. Weitere Störungen, die etwa aus einer allzusehr an nationalen Interessen ausgerichteten Wirtschafts- und Handelspolitik entstehen könnten, sind das Letzte, was wir jetzt brauchen. Denn die internationale Verflechtung, die uns vordergründig verwundbar macht, macht uns auch stark und ist Quelle unseres Wohlstands.
China, das bevölkerungsreichste Land und der größte Markt der Erde, bekennt sich sehr klar zur internationalen Zusammenarbeit und weiß seine eigenen Interessen in einem solchen System des Multilateralismus am besten aufgehoben. Die Initiative zur Gründung der ISA durch die Stadt Foshan, die eine Tradition im Handel und der Zusammenarbeit mit dem Ausland hat, und das Engagement unserer chinesischen Partner in der ISA spiegeln diese Haltung wider. Unser ISA-Schreiben an den Oberbürgermeister von Foshan in Zeiten von Corona entspringt der gleichen Haltung. Es ist eine Geste , dass wir in schwierigen Zeiten unseren Partnern im Rahmen unserer Möglichkeiten solidarisch zur Seite stehen wollen.

Wir wünschen Ihnen allen erfolgreiche und möglichst angenehme Vorfrühlingswochen und freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit Ihnen in Neuss!

Mit herzlichen Grüßen,

Friedhelm Ost, Staatssekretär a. D.

Ernst Schwanhold Staatsminister a. D.

 

Wirtschaftsförderer treffen sich zur 7. ISA-Fachtagung in Neuss

Der Rhein-Kreis Neuss ist Gastgeber unserer 7. ISA-Fachtagung am 2. April 2020 in Neuss.
Wir werden Sie über Neuigkeiten aus der ISA und aus China unterrichten und Ihnen Gelegenheit zum Austausch über Ihre China-Aktivitäten geben. Außerdem konnten wir gleich drei Referenten gewinnen, die zu den aktuellen deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen, den Änderungen im Aufenthaltsrecht von Fachkräften und über die Ausbildung chinesischer Fachkräfte in Deutschland referieren werden. Bitte versäumen Sie nicht, sich bis zum 27. März 2020 anzumelden.

Agenda

Fragebogen

 

Gesteuerte Einwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten

Am 1. März 2020 wird das Fachkräfte-einwanderungsgesetz in Kraft treten. Damit soll der Zugang von Arbeitnehmern aus Drittstaaten erleichtert werden. In dem folgenden Interview schildert der erfahrene Rechtsanwalt Claus Brockhaus, Geschäftsführer der Kanzlei Brockhaus & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in Frechen, Einzelheiten der neuen Regelungen.

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Verbundenheit mit China in Zeiten von COVID-19

Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus in China hat die PKS GmbH für die deutschen ISA-Städte ihre Anteilnahme und Verbundenheit zum Ausdruck gebracht. Dafür hat sich der Oberbürger-meister von Foshan Wei ZHU in seinem Schreiben vom 17.2. bedankt.
Die gegenwärtige Krise macht deutlich, wie wichtig es ist, auch in Krisensituationen gemeinsame Lösungen zu erarbeiten, denn das Virus macht auch vor Landes-grenzen nicht halt.

Den vollständigen Briefwechsel lesen Sie hier

 

China-Netzwerk Göttinger KMU

Am 12. März 2020 treffen sich auf Einladung der Göttinger Wirtschafts-förderung zum ersten Mal die Vertreter kleiner und mittlerer Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die bereits in China tätig sind oder zukünftig Aktivitäten in China planen, zu einem Erfahrungsaustausch.
Sabine Dietlmeier, General Manager German Industry and Commerce Greater China GmbH, wird u.a. hier zu Chinas aktuellen Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen referieren. Als weiteres Thema werden das neue Foreign Investment Law, sowie das Corporate Social Credit System und die daraus resultierenden Auswirkungen auf KMU diskutiert. Die Veranstaltung soll Auftakt eines regelmäßigen Wissens-transfers sein und dient dem kontinuier-lichen Aufbau eines Netzwerks von KMU mit China-Interesse in der Region Südniedersachsen.

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China hält am Ausbau der Elektromobilität fest

Die Volksrepublik China setzt weiterhin auf Fahrzeuge mit alternativem Antrieb (NEV – New Energy Vehicles). Nach Aussagen des Ministers für Industrie und Informationstechnologie MIIT Miao Wei auf dem EV100-Forum in Beijing Anfang Januar 2020 sollen entsprechende Subventionen weiter fließen.

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Immer mehr deutsche Elektroautos „made in China“

Auch deutsche Autobauer investieren in China massiv in die Produktion von Elektroautos. Joint Ventures spielen dabei eine wichtige Rolle.
Der Ausbruch des Coronavirus wird jedoch auch der NEV-Branche im ersten Halbjahr den Wind aus den Segeln nehmen. Kaum jemand denkt in diesen Krisenzeiten an den Kauf eines Neuwagens. Darüber hinaus leidet die gesamte Kfz-Branche an Produktionsausfällen und Lieferengpässen.

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Januar 2020


Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

am 25. Januar begingen 1,4 Milliarden Chinesen das chinesische Neujahrsfest. Damit begann in China das Jahr der Ratte, genauer gesagt: der Metallratte. Was sich für unsere europäische Ohren erst einmal abschreckend anhört, scheint durchaus chancenreich: Im chinesischen Horoskop steht das Jahr der Ratte für einen Neuanfang im guten Sinn, für neue Möglichkeiten und nicht zuletzt für wirtschaftliche Erfolge, die allerdings – auch das ist Teil der Voraussagen – sorgfältig geplant und vorbereitet sein müssen. Gerade Letzteres haben wir uns für die ISA im Jahr 2020 vorgenommen. Für neue Möglichkeiten steht auch die Ankündigung Chinas, dass es ab April diesen Jahres ausländischen Investoren erlaubt sein soll, Unternehmen in China komplett zu besitzen. Damit entfällt der Zwang zur Gründung von Joint Ventures.

Insgesamt sind die Zeiten unruhig und die Weltlage ist nicht gerade einfach. In solchen Zeiten ist es wichtiger denn je, auf ein Netzwerk bewährter Beziehungen zurückgreifen zu können und Partner in China zu haben, zu denen man bevorzugten Zugang hat und bei denen man auf einen Vertrauensvorschuss zählen kann. Bei beidem ist die ISA eine große Hilfe. Denn auch in Zeiten des Internets und der Videokonferenzen zeigt sich: Geschäfte mit China macht man am besten auf der Grundlage etablierter persönlicher Kontakte.

Wir möchten im neuen Jahr für eine möglichst große Zahl möglichst passgenauer Kontaktmöglichkeiten zwischen unseren deutschen und chinesischen Mitgliedstädten, ihren Wirtschaftsförderern und Unternehmen beitragen und bitten dafür um Ihre Kooperation.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein gesundes Jahr 2020 und freuen uns auf gemeinsame Aktivitäten und Erfolge.

Mit herzlichen Grüßen,

Friedhelm Ost, Staatssekretär a. D.

Ernst Schwanhold Staatsminister a. D.

 

Kaiserslautern: Dr. Stefan Weiler, Chef der Wirtschaftsförderung im Interview

Die Mitgliedschaft in der ISA ist ein wichtiger Bestandteil gewesen, um die ganze Thematik rund um China zu verstehen, sagt Dr. Stefan Weiler, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Kaiserslautern, im Gespräch mit der Redaktion des ISA-Newsletters.
Mittlerweile hat Kaiserslautern ein eigenes China-Team, das ein umfangreiches Netzwerk aufgebaut und ein großes know- how entwickelt hat um chinesische Unternehmen bei der Ansiedlung zu unterstützen.

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„Drei gewinnt“ lädt chinesische Unternehmens-vertreter im Rahmen der Hannover Messe zu einem Seminar ins Rhein-Main-Gebiet ein

Auch das Städtebündnis „Drei gewinnt“ (Rüsselsheim am Main/Raunheim/Kelster-bach) wird im Rahmen der ISA auf der Hannover Messe vertreten sein und den Standort im Herzen des Rhein-Main-Ge-biets repräsentieren.
Federführend wird Netzwerkmanagerin China, Anja Warnecke-Bi, zusammen mit der Steuerberatungskanzlei BHS am 23.04.2020 nach „Drei gewinnt“ (Raunheim) zu einem Seminar für chinesische Unternehmen einladen, in welchem sich die Teilnehmer über eine Ansiedlung in Deutschland informieren können.

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ISA-Veranstaltungen 2020 in Deutschland

Die Mitgliedsstädte der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz können sich in diesem Jahr auf neue Veran-staltungsformate freuen. Die Treffen dafür werden in diesem Sommer in Berlin und München stattfinden.
Foshans Oberbürgermeister, Zhu Wei, wird am 15. Juni mit einer Delegation zunächst nach Berlin kommen; dort startet die ISA mit einer Roadshow. Auch in Chemnitz ist eine Begegnung geplant.
Am 17. Juni geht es in München weiter. Bei einem ISA-Dialogforum werden Vertreter der Mitgliedsstädte Gelegenheit zum Austausch haben. Zeitgleich findet in München die automatica (Weltleitmesse für intelligente Automation und Robotik, 16.-19. Juni 2020) statt, die auch von den deutschen und chinesischen Mitgliedsstädten besucht werden kann. Weitere Details zum Programm werden wir in Kürze mitteilen.

Während der Hannover Messe (20. bis 24. April) wird es in diesem Jahr zwar keine Veranstaltungen der ISA geben, dennoch wird die PKS für die ISA am CIPA-Messestand (China International Investment Promotion Agency) als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

 

China: Reise- und Sicherheitshinweise – Auswärtiges Amt

Wegen des Coronavirus hat das Auswärtige Amt bisher noch keine förmliche Reisewarnung für ganz China ausgesprochen. Es gibt lediglich eine „Teilreisewarnung“. Deutsche Unternehmen reagieren trotzdem und haben Dienstreisen nach China drastisch heruntergefahren. BMW, Audi, Allianz und Siemens z.B. erklärten am Dienstag, nur noch zwingend notwendige Dienstreisen würden angetreten. Die Lufthansa hat Flüge nach China bis zum 9. Februar ausgesetzt.

Sollten Sie in Kürze eine Reise in die Volksrepublik China planen, informieren Sie sich vorher über die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

 

Neue Bestimmungen für die Einreise in die Volksrepublik China

Für die Einreise in die Volksrepublik China gelten seit dem 16. Dezember 2019 neue Bestimmungen. Um ein Visum zu erhalten, sind nun biometrische Daten (Finger-abdruck) erforderlich, sodass ein persönlicher Besuch des chinesischen Konsulats oder von chinesischen Visazentren notwendig ist.

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Ingolstädter SchülerInnen auf Studienreise in Foshan

17 Schülerinnen und Schüler der Euro-Sprachschule aus Ingolstadt reisten im November nach China, um die neue Partnerschule „Sanshui Foreign Language School“ in Foshan zu besuchen. Für den künftigen Bildung- und Kulturaustausch wurde in Foshan ein Kooperations-abkommen unterzeichnet.

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Rhein-Kreis-Neuss: Imagefilm jetzt auch auf Chinesisch

Die Sprache ist ein entscheidender Baustein, wenn es um den Ausbau von internationalen Verbindungen geht. Deshalb hat der Rhein-Kreis Neuss seinen Imagefilm in chinesischer Sprache aufgelegt. Ab sofort ist der Film auf dem You-Tube-Kanal des Rhein-Kreis Neuss kostenlos abrufbar.

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Chinesischer Markt bietet große Chancen für internationale Anwaltskanzleien

Milton Cheng, Chef der Anwaltskanzlei Baker MCKenzie , sieht auf dem chinesischen Markt große Chancen für internationale Anwaltskanzleien, wenn sie sich auf die Kunden bzw. Mandanten im Land einstellen. Er prophezeit andererseits, dass chinesische Kanzleien verstärkt den Einstieg ind den internationalen Markt suchen und finden werden, auch in Europa.
Seine Kanzlei setzt auf die wachsende Bedeutung Chinas in der Weltwirtschaft.

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Dezember 2019


Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

Deutschland und China brauchen einander – gerade in Zeiten zunehmender Protektion und stärkerer Gefährdung des Welthandels. Sie können sich als strategische Partner in ihren Kompetenzen ergänzen, ihre Wirtschaftskraft stärken und sich im internationalen Wettbewerb behaupten.
Dabei steht es uns Deutschen gut an, bei aller Fähigkeit zur Selbstkritik in unserer
wirtschaftlichen Zusammenarbeit die Strahlkraft des „Made in Germany“ hochzuhalten und nach außen selbstbewusst zu vertreten. Gewiss geht manches in unserem Land langsamer als geplant voran; viele Wege bis zur Genehmigung mancher Projekte sind kompliziert. Dennoch ist Deutschland nach wie vor das Land, in dem Ingenieurskunst auf
höchstem Niveau gelehrt und praktiziert wird. Deshalb will die Autofirma Tesla in Brandenburg eine moderne Fabrik mit bis zu 4.000 qualifizierten Arbeitsplätzen eröffnen.

Deutschland ist auch das Land mit den meisten Patenten in der EU. Für Forschung und Entwicklung investierten 2017 Staat und Wirtschaft fast 100 Milliarden Euro. Wir sind das Land, in dem mittelständische Unternehmen, von denen viele in ländlichen Regionen arbeiten und auf ihrem Spezialgebiet Weltmarktführer, echte Hidden Champions sind. Schließlich sind wir das Land der dualen Berufsbildung – ein Modell, um das uns viele Länder beneiden, auch China zeigt daran größtes Interesse. Denn es werden Fachkräfte ausgebildet und qualifiziert – vom Mechatroniker bis hin zum Elektroniker. Ein Bildungs-unternehmen aus Sachsen, das jüngst seine Dienstleistungen auf der Internet Plus-Messe in Foshan auf dem ISA-Stand präsentierte, ist auf großes Interesse gestoßen.

Unsere deutschen ISA-Mitgliedstädte mit ihren Unternehmen repräsentieren in ihrer Vielfalt diese Stärken des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Sie haben bei unseren chinesischen ISA-Partnern ein Bewusstsein dafür geschaffen, dass nicht nur die deutschen Großstädte wirtschaftlich viel zu bieten haben, sondern dass es auch in kleineren Städten gute Kooperationspartner gibt, die als Partner für chinesische Unternehmen sehr attraktiv sind.

Die ISA hat sich im abgelaufenen Jahr weiter sehr gut entwickelt.
Allen Wirtschaftsförderern unserer Mitgliedsstädte gebührt dafür unser Dank, dass sie sich für die chinesisch-deutsche Kooperation engagiert haben.

Wir wünschen allen Freunden und Unterstützern der ISA ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2020.

Mit herzlichen Grüßen,

Friedhelm Ost, Staatssekretär a. D.

Ernst Schwanhold Staatsminister a. D.

 

Im Interview: Qiang Rong, stellv. Generalsekretär der ISA u. Chefrepräsentant der Stadt Foshan in Deutschland

Die Chinesisch-Deutsche Industriestädte-allianz (ISA) ist für alle Mitglieder eine gute und gewinnbringende Familie, so beschreibt Qiang Rong, Chefrepräsentant der Stadt Foshan in Deutschland und Hauptinitiator der Allianz, die Bedeutung der Kooperation.
Über die ISA und ihre Entwicklung, was sie erreicht hat und was noch zu tun ist, darüber hat Qiang Rong mit der ISA-Newsletter-Redaktion gesprochen.

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ISA: Drehscheibe für Innovationen, Investitionen und Handel

Vor wenigen Jahren erst ist die Sino-German Industrial City Alliance an den Start gegangen. Seitdem wächst das Netzwerk, das in Deutschland unter dem Namen Chinesisch-Deutsche Industrie-städteallianz (ISA) firmiert. Das Ziel aller Beteiligten: Akteure in chinesischen und deutschen Städten m miteinander in Verbindung bringen und so Austausch und Kooperationen zu fördern. Das und vieles mehr ist über die ISA in der neuen Ausgabe des Außenwirtschaftsmagazins ChinaContact des OWC Verlags zu lesen.

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November 2019


Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu. Es ist Zeit Bilanz zu ziehen: Unsere Chinesisch-Deutsche Industriestädteallianz ISA hat sich weiter positiv entwickelt. Die Wirtschafts-förderer in den einzelnen Städten haben daran großen Anteil. Sie haben ihren Unternehmen den Wert dieser Allianz erklärt und den möglichen Weg zu erfolgreichen Kooperationen gewiesen.

Mit dem Sino-German-Center in Foshan besteht eine geradezu einzigartige Anlauf- und Verbindungsstelle für deutsche Firmen, die in China Partner suchen, die dort investieren oder eine Niederlassung eröffnen wollen. Ebenso heißen wir chinesische Besucher aus den ISA-Städten in Deutschland willkommen.

Die PKS GmbH in Berlin bietet dafür Gespräche mit deutschen Unternehmern und Politikern sowie Verwaltungen an. Je exakter die uns übermittelten Kontaktwünsche sind, um so effizienter können wir die Gesprächspartner und die Firmenpräsentationen vorbereiten. Nahezu alle Delegationen chinesischer ISA-Partner haben uns mitgeteilt, dass sie gute Informationen erhalten, mit interessanten Unternehmern und Managern zusammengetroffen sind und so wichtige Erkenntnisse für ihre geschäftlichen Projekte erzielen konnten.

Im Jahre 2020 werden wir unsere Aktivitäten für die ISA fortsetzen und noch ausbauen.
In einigen deutschen Partnerstädten planen wir gemeinsam mit den Wirtschafts-förderungsgesellschaften Veranstaltungen, um die Informationen über den großen chinesischen Markt noch zu intensivieren und die guten Chancen der ISA noch deutlicher zu machen. Denn die Win-win-Möglichkeiten sind längst noch nicht ausgeschöpft.

Mit herzlichen Grüßen,

Friedhelm Ost, Staatssekretär a. D.

Ernst Schwanhold Staatsminister a. D.

 

Petra Wassner, Geschäftsführerin von NRW.INVEST, im Interview mit der ISA

Seit mehr als 20 Jahren ist Petra Wassner in der Wirtschaftsförderung tätig. Für die Landesregierung Nordrhein-Westfalen baute sie das Netz der internationalen Aus-landsniederlassungen von NRW.INVEST auf. Inzwischen ist NRW.INVEST allein in China mit 5 Büros vertreten.
Im Interview erklärt sie, warum NRW für chinesische Unternehmen als Investitions-standort interessant ist und was deutsche Unternehmen beachten müssen, die in den chinesischen Markt eintreten wollen.

Lesen Sie hier das vollständige Interview

 

GTAI: Bericht zum Wirtschaftsklima in China

Die Stimmung ist schlechter als die reale Lage, dieses Fazit ist in dem aktuellen Bericht von Germany Trade & Invest über das aktuelle Wirtschaftsklima in China nachzulesen. Zwar wachse das chinesi-sche Bruttoinlandsprodukt mit rund
6 Prozent 2019 so wenig wie lange nicht. Trotzdem sei dieser Wert für die zweit-größte Volkswirtschaft der Welt absolut enorm. Der Internationale Währungsfond hat inzwischen die BIP-Prognose für 2020 auf 5,8 Prozent nach unten korrigiert.
Dennoch bleibe China für deutsche Unternehmen wichtig. Bei der Umfrage der Deutschen Handelskammer in China zum Geschäftsklimaindex 2019/20 sagten über die Hälfte der Teilnehmer, dass sie mehr investieren würden, wenn sie bessere Marktzugangsbedingungen vorfinden würden.

Lesen Sie den ganzen Bericht

Ergebnis der Umfrage

 

Vizepräsident der GIZ besuchte Foshan

Von 1. bis 2. November 2019 besuchte eine Delegation der Deutschen Gesell-schaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Foshan. Die Delegation wurde von Dr. Christoph Beier, Stellvertretender Vorstandssprecher der GIZ, und Thorsten Giehler, Landesdirektor der GIZ China, geführt.
Auf dem Programm stand zunächst der Besuch der Delegation bei der Stadtregie-rung Foshan. Der Bürgermeister der Stadt Foshan ZHAO Hai empfing die Delegation. Während des Besuchs fand die Unter-zeichnung einer Absichtserklärung zwischen GIZ und ISA im Beisein von Dr. Beier und Bürgermeister ZHAO Hai statt.
Beide Parteien stimmten überein, die zukünftige Zusammenarbeit zu vertiefen, um die deutsch-chinesische Kooperation zum Thema Industrie 4.0 / Intelligente Fertigung auf lokaler und regionaler Ebene in Deutschland und China zu begleiten und voranzutreiben.

 

EducationPlus Messe 2019 in Xi’an

Am 7. November besuchten Vertreter des ISA-Sekretariats und des Fachaus-schusses für berufliche Ausbildung die Messe EducationPlus 2019 in Xi’an.
Diese Messe wurde von China National Machinery Industry International Co., Ltd. (SINOMACHINT) und der Landesmesse Stuttgart GmbH veranstaltet und nun bereits zum 4. Mal durchgeführt. Das Bundes-ministerium für Wirtschaft und Energie hat die Messe ebenso wie die Internet-Plus Messe in Foshan, offiziell in das Auslands-messeprogramm aufgenommen. Während der Messe begleitete der Didacta Verband federführend das Konferenzprogramm.
Über 20 namenhafte deutsche Unterneh-men wie Siemens, Festo, Christiani stellten auf der Messe aus.
Am 8. November fand ein Seminar des Fachausschuss für berufliche Ausbildung statt. Der stellvertretende Geschäftsführer der Rhein-Köster China, Hu Chengmen, berichtete in seinem Vortrag über die er-folgreichen Projekte der Rhein-Köster GmbH in China im Bereich beruflicher Ausbildung.

Oktober 2019


Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

das Treffen der Mitglieder der chinesisch-deutschen Industriestädteallianz (ISA), ihrer Oberbürgermeister, Wirtschaftsförderer und Unternehmer im Oktober in Foshan ist inzwischen zur Tradition geworden. Auch in diesem Jahr waren Vertreter aus Aachen, Bottrop, Chemnitz, „Drei Gewinnt“ (Kelsterbach, Raunheim und Rüsselsheim), Göttingen, Hamburg, Hildesheim, Ingolstadt, Köln und Mainz auf Einladung unserer chinesischen Partner nach Foshan gereist. Die „Internet Plus“-Messe, die ISA-Plenarversammlung und das Business Matchmaking boten gute Möglichkeiten neue Kontakte zu knüpfen und bereits bestehende Verbindungen zu verstärken.
Viele Teilnehmer reisten im Anschluss der Messe nach Guiyang. Die dortige Stadtregierung hatte zu einem Business Matchmaking eingeladen, das sehr erfolgreich verlief. Auch der Besuch beim Automobil- und Motorradhersteller Geely stand auf dem Programm und eröffnete interessante Einblicke in die Hightech-Produktion.

Alle Teilnehmer aus Deutschland danken unseren chinesischen Partnern für die hervorragende Organisation und die offene Gastfreundschaft; sie freuen sich auf die nächsten Begegnungen auf der Hannover Messe im April 2020.

Mit herzlichen Grüßen,

Friedhelm Ost, Staatssekretär a. D.

Ernst Schwanhold Staatsminister a. D.

 

Bericht zum Stand der chinesisch-deutschen Kooperation der Industrieparks und Industriecluster

„In aufstrebenden Industrien haben China und Deutschland breite Perspektiven für die Zusammenarbeit bei neuen Energiefahrzeugen, intelligenter Fertigung, künstlicher Intelligenz, digitaler und 5G-Technologien“, so der „Folgebericht zum Stand der chinesisch-deutschen Kooperation der Industrieparks und Industriecluster“, der am 16.10.2019 im Rahmen der 8. ISA-Plenarversammlung vorgestellt wurde. Interessant ist, dass die chinesischen Industrieparks einer sehr offenen Analyse unterzogen werden.

Lesen Sie hier den Bericht

 

Bericht zum Stand der chinesisch-deutschen Kooperation der Industrieparks und Industriecluster

„In aufstrebenden Industrien haben China und Deutschland breite Perspektiven für die Zusammenarbeit bei neuen Energiefahrzeugen, intelligenter Fertigung, künstlicher Intelligenz, digitaler und 5G-Technologien“, so der „Folgebericht zum Stand der chinesisch-deutschen Kooperation der Industrieparks und Industriecluster“, der am 16.10.2019 im Rahmen der 8. ISA-Plenarversammlung vorgestellt wurde. Interessant ist, dass die chinesischen Industrieparks einer sehr offenen Analyse unterzogen werden.

Lesen Sie hier das vollständige Interview

September 2019


Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

am 6. und 7. September diesen Jahres fand die zwölfte Reise von Angela Merkel in die Volksrepublik China während ihrer Amtszeit seit 2005 statt. Die beiderseitigen Themen, die sich im Laufe der Zeit verändert haben, sind heute vor allem: Der Technologietransfer, der Schutz des geistigen Eigentums, die Lizensierung, die Möglichkeiten von Gemein-schaftsunternehmen und die weitere Öffnung der Märkte sowie die Zusammenarbeit für einen multilateralen Außenhandel.
Die führenden Politiker der Volksrepublik China kommen ebenfalls häufig nach Deutschland, um wichtige Themen zu besprechen und das gute Miteinander unserer Länder immer weiter zu verbessern. Auf anderen Ebenen gibt es viele enge Verbindungen zwischen Chinesen und Deutschen.
Die Chinesisch-Deutsche Industriestädteallianz (ISA) ist ein leuchtendes Beispiel für die engen Verbindungen. Gemeinsam gehen wir hier viele Projekte an – von der Luftverschmutzung über die Verkehrsprobleme bis hin zur Ausbildung junger Menschen. Die „Internet Plus“- Messe und die Plenarversammlung in Foshan sowie der Besuch der Stadt Guiyang im Oktober bietet den Mitgliedern der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz eine Plattform, um die Verbindungen zwischen China und Deutschland auf der wirtschaftlichen, der wissenschaftlichen und der Forschungsebene weiter zu vertiefen.Angesichts der globalen Entwicklungen wird es immer wichtiger, mit Partnern zu kooperieren, auf die Verlass ist und die Vertrauen verdienen.
Wir alle wissen, dass es auch hier in der Europäischen Union noch viele Beschränkungen gibt. Die jüngst beschlossenen Hürden, die chinesische Firmen bei Investitionen in Deutschland behindern, sind nicht im Sinne einer guten Partnerschaft. Auf der anderen Seite bestehen manche Restriktionen in der Volksrepublik China, über die sich deutsche Firmen immer wieder beklagen. Allerdings sind beim Abbau einiger Hindernisse in den letzten Jahren Fortschritte gemacht worden; der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang hat weitere angekündigt. Dennoch gilt: Es muss noch mehr getan werden, um Forschung und Wissenschaft, Innovationen, Handel und Investitionen zu fördern und nicht einzugrenzen. Der baldige Abschluss eines Investitionsschutzabkommen zwischen der EU und China – möglichst in 2020 -, wäre ein wichtiger Meilenstein.
Insgesamt entwickeln sich die chinesisch-deutschen Beziehungen weiterhin gut.
Diese win-win-Chancen sollten wir uns nicht von unberechenbaren Protektionisten nehmen lassen. Stattdessen können wir uns freuen, dass wir mit der ISA unseren Teil dazu beitragen noch bestehende Barrieren abzubauen.

Auf ein Wiedersehen im Oktober in Foshan.

Mit herzlichen Grüßen,

Friedhelm Ost, Staatssekretär a. D.

Ernst Schwanhold Staatsminister a. D.

 

Göttingen: 6. ISA-Fachtagung der Wirtschaftsförderer

Am 29. August trafen sich die Wirtschaftsförderer der deutschen Mitgliedsstädte der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz in Göttingen zu Ihrer 6. Fachtagung. Unter den Teilnehmern waren auch Gäste aus Braunschweig, Gera und Kassel.
Ursula Haufe, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH (GWG) begrüßte die Teilnehmer im Tagungszentrum der historischen Sternwarte.

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Mobiles Bezahlen mit Alipay und WeChat Pay

Seit 2013 ist das Städtedreieck „Drei ge-winnt“, mit Rüsselsheim, Kelsterbach und Raunheim in einem deutsch-chinesischen Netzwerk mit mehreren chinesischen Part-nern vernetzt. 2015 wurde die Kooperation durch die Bildung des „Städtenetzwerks Fernost“ vertieft. 2016 ist „Drei gewinnt“ der Chinesisch-Deutschen Industriestädtealli-anz beigetreten. Anja Warnecke-Bi betreut als „Netzwerk-managerin China“ im Zweckverband Städtenetzwerk Fernost von „Drei gewinnt“, chinesische Unternehmen bei der Standortsuche hier in Deutschland.

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Sino-German Innovation Forum in Berlin: Die ISA war dabei

Am 20. September hatte die China-Europe Association for technical & Economic Cooperation (CEATEC), eine Staatsorganisation zur Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen China und Europa erstmals nach Berlin eingeladen. Der Gesandte der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland, Botschaftsrat WANG Weidong, zählte zu den besonderen Gästen.

Den vollständigen Text der Begrüßungsrede von Staatssekretär a. D. Friedhelm Ost finden Sie hier.

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Neue Chinesisch-Deutsche Kooperation

Chinesisch-Deutsche Handelskooperation erneut vertieft! Delegation der Deutschen Außenhandelskammer in China besuchte Foshan. Am 12. September reiste die Delegation der Deutschen Außenhandelskammer in China nach Foshan. Die Teilnehmer besuchten die Robotation Academy Foshan, das Internationale Kongress- und Ausstellungszentrum Guangdong Tanzhou, Midea-KUKA Intelligent Manufacturing Industry Base sowie die City Exhibition Hall in Foshan.

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Kaiserslautern eröffnet Repräsentanzbüro in Foshan

Am 17. September besuchte eine 13-köpfige Wirtschaftsdelegation aus Kaisers-lautern, angeführt von Landrat Ralf Leß-meister und Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel die Stadt Foshan. Kaiserslautern ist seit 2018 Mitglied der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz. Anlass des Besuchs war die Eröffnung des „Repräsentanzbüro Foshan der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Stadt und Landkreis Kaiserslautern (WFK)“ in der Robotation Academy in Foshan.

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